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Hudau-Brücke wieder aufbauen - SPD macht Vorstoß für die Ernts-Friedrich-Harm-Brücke

Veröffentlicht am 27.11.2020, 01:53 Uhr     Druckversion

Bad Bramstedt. Seit sechs Jahren fehlt in Bad Bramstedt die Ernst-Friedrich-Harm-Brücke, die Weihnachten 2014 durch Hochwasser aus den Fundamenten gerissen und zerstört wurde. Seitdem endet der Wanderweg an den Ufern der Hudau – zum Ärgernis vieler Spaziergänger und Radfahrer. Nun unternimmt die SPD einen weiteren Versuch, eine neue Brücke durchzusetzen.

Diese Sanierung stand bereits 2018 und 2019 im städtischen Haushalt, wurde aber jeweils nicht relaisiert und fiel letztlich Sparmaßnahmen zum Opfer. Damals ging man von 250.000 EUR Gesamtkosten aus, von denen 2/3 durch Zuschüsse von Bund und Lanmd fließen sollen. Zwischenzeitliche Kostenvoranschläge lagen aber bereits höher.
 
Zur nächsten Sitzung des Bauausschusses am 7. Dezember hat die SPD-Fraktion beantragt, die 83.000 Euro aus 2019 wieder in den Haushalt des nächsten Jahres aufzunehmen, um die Brücke endlich zu bauen.
Die hohen Kosten für die Brücke resultieren aus der besonderen Lage im FFH-Gebiet mit einem sehr hohem Schutzfaktor für Flora und Fauna, wozu nicht nur der Aulauf gehört, sondern auch die Böschungen. In der Baugenehmigung wird daher zur Auflage gemacht werden müssen, dass die Brückenpfeiler nicht wieder in den Uferbereich zu setzen sind.
Da die Brücke zudem wegen der Grundstückverhältnisse nicht den kürzesten Weg über die Au nehmen kann, wird die neue Brücke fast 24 Meter überspannen müssen.

Um die Kosten für diesen Brückenbau trotz angespannter haushaltslage bewerkstelleigen zu können, soll nach Vorstellung der SPD geprüft werden, ob auf die geplanten Schranken am Roddenmoorweg verzichtet werden kann.  Dort gibt es eine Lichtzeichenanlage, die müsse für den unbefestigten Feldweg reichen, meint Fraktionssprecher Jan-Uwe Schadendorf. "Es sollte eine rechtliche Klärung erfolgen, ob eine Beschrankung an diesem absolut schwach befahrenen Kreuzungspunkt wirklich zwingend erforderlich ist."
Bekäme man eine Einigung in dieser Sache hin, würden der Stadt 150.000 EUR erspart.

 

Homepage: SPD Bad Bramstedt