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Deutlich mehr Plastik in der Schlei als vermutet!

Veröffentlicht am 16.05.2018, 17:19 Uhr     Druckversion

Zur Berichterstattung des SH-Magazins vom 11.05.2018 und den neuen Entwicklungen der Plastikverschmutzungen in der Schlei erklären die örtliche Abgeordnete, Birte Pauls und die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sandra Redmann:

„Die Berichterstattung legt nahe, dass deutlich mehr Plastik in die Schlei gelangt ist als bisher angenommen. Dies ist ein weiterer Wermutstropfen für die Schlei und beschreibt einmal mehr, wie groß und katastrophal das Ausmaß ist.

Die Werte der Proben, die ReFood alle paar Monate im Labor prüfen lässt, weichen signifikant von den Werten ab, die ReFood den Stadtwerken mitgeteilt hat. Dies wirft zwei Fragen auf:

-          Hat ReFood den Stadtwerken bewsusst einen anderen Anteil auf dem Lieferschein mitgeteilt? Der Verdacht liegt nahe.

-          Hat der zuständige Umweltminister von einer Überschreitung des Anteils der Kunststoffpartikel gewusst? Dann hätte er dies dem Ausschuss auf Nachfrage nicht mitgeteilt. Wenn nicht, warum weiß Umweltminister Habeck dies nicht, obwohl dies bei den Landesbehörden bekannt war?

Der Minister kann die Verantwortung hier nicht von sich schieben und wir erwarten einen erneuten Bericht in der Sitzung des Landtags und im Ausschuss. Den Antrag hierzu werden wir stellen.“

Homepage: Birte Pauls, MdL


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