Heute 25.09.20

SPD-Moorrege
15:00 Uhr, Info-Veranstaltung zu Wärmepumpen Ab 15.00 Uhr ...

SPD-Horst
19:00 Uhr, Eröffnung der Skatsaison (Starterskat) VfL ...

Demnächst:

27.09.2020
SPD-Moorrege

11:00 Uhr, Eichenfest in Moorrege. Eingeladen sind alle, ...

27.09.2020
SPD-Tangstedt

12:00 Uhr, Jahreshauptversammlung mit ...

28.09.2020
SPD-Schleswig-Flensburg

SPD Kreisvorstand ...

28.09.2020
SPD-Barmstedt

19:00 Uhr, Vorstandssitzung ...

29.09.2020
SPD-Schleswig-Flensburg

AfB ...

29.09.2020
SPD-Pinneberg

19:00 Uhr, Vorstellung der Kandidaten*innen zur ...

29.09.2020
SPD-Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde

19:00 Uhr, Fraktionssitzung (Bedarfstermin) ...

29.09.2020
SPD-Moorrege

20:00 Uhr, Gemeindevertretung ...

QR-Code

Flüchtlingshilfe aufwerten!

Veröffentlicht am 02.12.2015, 14:29 Uhr     Druckversion

Edda Lessing

SPD-Kreistagsfraktion fordert das Ende von Stellenbefristungen.

„Die Situation auf dem Stellenmarkt für Sozialpädagogen und Sozialarbeiter ist dramatisch. Wer als Arbeitgeber kluge Köpfe und engagierte Mitarbeiter gewinnen will, muss sich zwingend von zeitlich befristeten Stellen verabschieden. Die möglichen Bewerber machen bereits heute einen großen Bogen um die Stellenangebote des Kreises Segeberg, weil in den benachbarten Landkreisen und Bundesländern bessere  Arbeitsbedingungen herrschen.“, kritisiert  Edda Lessing, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Segeberger Kreistag.

Die Ursache liege in dem mangelnden Bewusstsein einiger Kreispolitiker für dieses Thema. „Wenn CDU und Grüne, wie in der letzten Sitzung des Sozialausschusses, gemeinsam Front gegen die von uns geforderte Aufhebung der Stellenbefristungen machen, zeigt das klar, wie wenig sich diese Fraktionen mit der Situation der Beschäftigten auseinandersetzen.“, so Thomas Jäger, stellvertretender Vorsitzender des Kreissozialausschusses.

Die Mitarbeiter im Bereich der Bildung und Betreuung arbeiten unter schwierigen Beschäftigungsbedingungen und oft mit niedrigem Einkommen. Ihre Arbeit mit Menschen erfordert ein hohes Wissen und großes Verantwortungsbewusstsein. Sie ist für die Menschen, die sie betreuen sowie unterstützen, und für die Gesellschaft unverzichtbar. Die Bedingungen, unter denen sie arbeiten, sind regelmäßig geprägt durch enorme Belastungen und ein verdichtetes Arbeitsfeld mit der Folge von Überstunden und Erkrankungen.

In den Berufen der Sozial- und Erziehungsdienste liegt der Anteil befristeter Neueinstellungen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervorgeht, lag dieser Anteil in den Jahren 2004 bis 2014 bei durchschnittlich 74 Prozent, der bundesweite Durchschnitt lag bei 44 Prozent.

„Wer qualifizierte Kräfte wie Saisonarbeiter behandelt und in jahrelanger Unsicherheit hält, muss sich nicht wundern, wenn Absolventen einen Bogen um den öffentlichen Dienst machen“, warnt Edda Lessing. „Wir werden uns deshalb für die sofortige Beendigung der Stellenbefristungen in der Flüchtlingshilfe einsetzen und die entsprechenden Anträge in die Gremien einbringen.“

Homepage: SPD-Kreistagsfraktion Segeberg


Kommentare

Keine Kommentare