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Umweltgefährendes Fracking verhindern!

Veröffentlicht am 18.05.2015, 14:18 Uhr     Druckversion

Unter diesem Motto stand die Diskussionsveranstaltung des SPD Kreisverbandes am 11. Mai in Barmstedt.
Über 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger verfolgten eine interessante Diskussion zum Thema Fracking. Gerade auch für Barmstedt ist dieses Thema aktuell, da die Stadt in einem Erprobungsgebiet für Bohr- und Frackmaßnahmen liegt. 
Als Referentin lud der Kreisverband Dr. Nina Scheer, MdB, ein. Zusammen mit Ernst-Dieter Rossmann und Beate Raudies erläuterten sie die Positionen der SPD zum Thema Fracking auf Landes- und Bundesebene. Die SPD im Land sieht die Technik kritisch, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Menschen und Umwelt, beispielsweise durch verunreinigtes Grundwasser, in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Vor allem wurde die Bedeutung des neuen Frackinggesetzes betont, das einen rechtlichen Rahmen für Fracking in Deutschland schafft und hohe Hürden aufstellt. Nina Scheer betonte, dass der Schutz von Mensch und Umwelt im Vordergrund stehen müssen und nicht die Industrie. Ziel muss es bleiben am Ende ein Verbot des unkonventionellen Frackings zu erreichen.
Ebenso wurde von Beate Raudies deutlich gemacht, dass Landesregierung und die Landes-SPD ein generelles Verbot des unkonventionellen Frackings fordern.
Ernst-Dieter Rossmann hob die Alleinstellung des nördlichsten Bundeslandes hervor, da andere Bundesländer nicht eine so strikte Linie verfolgen wie Schleswig-Holstein.  
In der anschließenden einstündigen Diskussion stellten Bürgerinnen und Bürger dem Podium Fragen und wiesen immer wieder auf die Gefahren dieser Fördermethode hin.
Stefan Bolln, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Barmstedt, betonte am Ende die Aufgabe für die Zukunft, das Thema im öffentlichen Bewusstsein zu halten und die Diskussion nicht abebben zu lassen.

Homepage: SPD-Pinneberg


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