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100 Jahre Willy Brandt: Sein Charisma bleibt unerreicht

Veröffentlicht am 19.12.2013, 11:08 Uhr     Druckversion

Henning Voscherau

Willy Brandt ist auch heute noch ein politisches Vorbild und eine herausragende Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Der SPD-Kreisverband Pinneberg würdigte den Friedensnobelpreisträger und früheren Bundeskanzler am 18. Dezember 2013 mit einem Empfang im Theater Wedel.

Der ehemalige Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau gab in einem Festvortrag Erinnerungen und Einschätzungen zu dem großen Sozialdemokraten preis. Willy Brandt sei kein „Schönwetter-Demokrat“ gewesen. Sein Widerstand gegen das Nazi-Regime sie ein hartes und gefährliches Leben gewesen. Der Gastredner erinnerte an die vielen Anfeindungen aus dem konservativen Lager, denen Willy Brandt ausgesetzt war. Trotzdem führte er die SPD zu ihrem besten Bundestagswahlergebnis aller Zeiten.

Sein Name ist untrennbar mit der Entspannungspolitik verbunden. „Die 180-Grad-Wende in der Ostpolitik in der großen Koalition nach 1969 war ein unglaublicher Erfolg“, rief Henning Voscherau in Erinnerung. Dass Deutschland heute mehr mit dem Begriff Frieden identifiziert werden, als mit Krieg, sei ein Verdienst Willy Brandts. Sein Kniefall vor dem Mahnmal des Ghetto-Aufstandes in Warschau habe Geschichte geschrieben. Henning Voscherau: „Dieses Bild ist ein ewiges Symbol.“ Willy Brandt habe zu Recht den Friedensnobelpreis erhalten.

Seine Politik des Wandels durch Annäherung habe die deutsche Einheit erst möglich gemacht. „Er lebte den Satz: Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört“, betonte der Referent. Und er habe seinen Traum der deutschen Einheit noch erleben können. Henning Voscherau charakterisierte den Staatsmann als glaubhaften und geradlinigen Mann: „Willy Brandt war immer auf der Höhe der Zeit und er hat Gutes bewirkt.“

SPD-Kreisvorsitzender Thomas Hölck freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung. An die hundert Gäste folgten dem Festvortrag im Wedeler Theaterfoyer. Der Kreisvorsitzende hob Willy Brandts besondere Stellung in de Geschichte hervor: „Sein Charisma als sozialdemokratischer Hoffnungsträger bleibt unerreicht.“

Homepage: SPD-Pinneberg


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