Heute 19.11.19

SPD-Osterby
19:00 Uhr, Mitgliederversammlung ...

SPD-Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde
19:00 Uhr, Fraktionssitzung ...

SPD-Gettorf
19:00 Uhr, Sitzung des Vorstands des ...

SPD-Suchsdorf
19:00 Uhr, Antreten gegen den Klimawandel? Fahr Rad! ...

SPD-Pinneberg
19:00 Uhr, Digitale Bildung in den Schulen - Was passiert ...

Morgen 20.11.19

SPD-Nortorf
19:30 Uhr, Vorstandssitzung ...

Demnächst:

21.11.2019
SPD-Wilster

18:30 Uhr, Politik vor Ort: Bürgerinnen und Bürger treffen ...

22.11.2019
SPD-Friedrichstadt

18:00 Uhr, Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins ...

22.11.2019
SPD Neumünster-Süd

18:00 Uhr, Grünkohlessen und Jubilarehrung OV-Süd im ...

22.11.2019
SPD-Kiebitzreihe

19:30 Uhr, Grünkohlessen und Bingo mit ...

22.11.2019
SPD-Pinneberg

20:00 Uhr, Klimahelfer Boden: Lesung und Diskussion mit Dr. ...

QR-Code
SPD würdigt Hans Stiefenhofer

Veröffentlicht am 05.05.2013, 20:10 Uhr     Druckversion

Foto: Hanser, Schenk, Stiefenhofer; Habersaat

Neue Informationstafel am Stiefenhoferplatz

In einer kleinen Feierstunde hat die SPD Barsbüttel am Rathaus gegenüber der Sparkasse eine neue Informationstafel enthüllt. Sie würdigt Hans Stiefenhofer (1902-1963), den Namensgeber des Stiefenhoferplatzes. Martin Habersaat, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und selbst Barsbüttler, ging in einer kurzen Ansprache auf das Leben und Wirken Stiefenhofers ein.

Dieser war von 1946-1948 und noch einmal von 1955-1962 ehrenamtlicher Bürgermeister Barsbüttels. Nach dem Bau des Rathauses wurde der Platz 1976 Stiefenhoferplatz genannt.

 

Hans Stiefenhofer war nach dem Krieg im Mai 1946 einer der Mitbegründer der SPD Barsbüttel, deren Vorsitzender er zeitweise war. Auch an der Gründung des Barsbütteler Sportvereins im November 1948 wirkte er mit. Er initiierte in seiner Zeit als Bürgermeister den Anschluss Barsbüttels ans Frischwassernetz. „Die Bevölkerung hatte sich aus Kostengründen dagegen ausgesprochen, trotzdem setzte Stiefenhofer sich durch. Glücklicherweise, wie wir jeden morgen beim Duschen denken sollten“, berichtete Habersaat augenzwinkernd.

 

Zu der kleinen Feier waren etwa 100 Gäste gekommen, unter ihnen der heutige Bürgermeister Thomas Schreitmüller. Besonders freuten die Sozialdemokraten sich, mit Ute Schenk und Anke Stiefenhofer auch zwei Enkeltöchter von Hans Stiefenhofer begrüßen zu können.  

Fotoalbum

 

Hans Stiefenhofer

 

22.10.1902

Hans Stiefenhofer wird in Hamburg geboren.

1916

Stiefenhofer muss das Gymnasium verlassen, nachdem sein Vater im Krieg gefallen war und seine Mutter das Schulgeld nicht mehr zahlen konnte. Sie gab ihren Sohn bei einem Schmied auf Fehmarn in die Lehre.

1920er 

Stiefenhofer wird Mitglied der Gewerkschaft Bau-Steine-Erden.

1930er

Im Gesangsverein der Hamburger Maurer erfährt Hans Stiefenhofer, dass in Barsbüttel von den Bauern günstige Grundstücke verkauft werden.

1934/35

Bau eines kleinen Steinhauses mit Hilfe von politischen Freunden auf dem Grundstück am 2. Bergredder; nach diversen Umbauten noch heute im Familienbesitz.

1939-45

Hans Stiefenhofer ist stark sehbehindert und damit für den Kriegsdienst untauglich. Er wird dienstverpflichtet und muss seinen Arbeitseinsatz in der Rüstungsindustrie in Glinde leisten. Er fährt täglich mit dem  Fahrrad nach Glinde.

Mai 1946

Gründung des SPD-Ortsvereins Barsbüttel. Die SPD ist die älteste Ortspartei in Barsbüttel. Zu den Gründungsmitgliedern gehört Hans Stiefenhofer. Es sind 25 Mitglieder. Erster Vorsitzender wurde kurz darauf Heinrich Heike (geb. 1912 in Leipzig), der von 1948 – 1982 auch Gemeindevertreter war.

Sep. 1946

-

Nov. 1948

Hans Stiefenhofer wird erster gewählter Bürgermeister von Barsbüttel, von der britischen Militärregierung bestätigt. Er ist nun Gewerkschaftssekretär bei der IG Bau-Steine-Erden.

11.11.1948

Gründung des BSV (Barsbüttler Sportverein).  Mitbegründer ist

Hans Stiefenhofer. Dessen Nachfolger als Bürgermeister wird Willi Johannsen.

1948-1955

 

Hans Stiefenhofer ist Gemeindevertreter, zeitweise SPD-Vorsitzender, Vorsitzender des Bauausschusses, BSV-Vorsitzender von 1949-1952.

1955 - 1962

Nach der Gemeindewahl 1955, bei der die SPD die Mehrheit erringt, wird Hans Stiefenhofer wieder Bürgermeister. 

Mit 185% ist Barsbüttel 1955 die am stärksten mit Flüchtlingen belegte Ortschaft in der Bundesrepublik.

1956 setzt Stiefenhofer den Bau der Frischwasserversorgung gegen die Stimmen der Bevölkerung durch.

1959 wird die erste Turnhalle der Gemeinde auf dem Schulgelände am Soltausredder eingeweiht.

In diese Jahre fallen die Erschließung des Baugebietes Ellerhoop und die Beschlüsse zur Bebauung der Thorkoppel.

1962

Die SPD gewinnt zwar die Wahl (8 Sitze), aber die CDU (6 Sitze) und die Wählergemeinschaft (3 Sitze) wählen Carl Bronsart von Schellendorff zu ihrem Bürgermeister. Mit der Stimme von Hans Dreher holt dieser seinen späteren Schwiegervater Hans Stiefenhofer vom Thron. Hans Dreher wird Amtsvorsteher und bleibt es bis zur Amtsauflösung 31.12.1973.

20.2.1963

Hans Stiefenhofer stirbt in Barsbüttel

1974

Im Rahmen der kommunalen Neuordnung werden Stellau, Stemwarde und

Willinghusen zur amtsfreien Gemeinde Barsbüttel eingemeindet. Bis dahin bildeten die eigenständigen Gemeinden das Amt Barsbüttel.

1976

Nach dem Bau des Rathauses an der Hauptstraße, das für die neue Gemeinde erforderlich geworden war, wird der Rathausmarkt „Stiefenhoferplatz“ benannt.

 

 

 

Homepage: SPD-Barsbüttel


Kommentare
Keine Kommentare