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Auf gute Nachbarschaft!

Veröffentlicht am 15.04.2016, 11:30 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat, MdL

Neues Gastschulabkommen zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein auf gutem Wege:

Schleswig-Holstein und Hamburg verhandeln dieser Tage ber ein neues Gastschulabkommen. Martin Habersaat, Landtagsabgeordneter aus Reinbek und bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, ist zuversichtlich, in Krze Berichte ber deren erfolgreichen Abschluss zu hren. Habersaat: Die Nachbarschaft funktioniert gut. Die Erweiterung der Metropolregion Hamburg, die Norddeutsche Energiewende 4.0 und lnderbergreifende Gewerbegebiete sind nur drei Beispiele dafr.

Gute Nachbarschaft bedeutet, zu einer gerechten Lastenverteilung in Fragen der Unterrichtsversorgung, der Aufnahme von Flchtlingen und vielen anderen Bereichen zu kommen. Und gute Nachbarschaft bedeutet, die Landesgrenze im Alltag der Menschen mglichst nicht negativ sprbar werden zu lassen.

Martin Habersaat (39), Landtagsabgeordneter seit 2009, wei aus mehrfacher Hinsicht um die Herausforderungen dieses Themas: Nach seinem Referendariat an der Sachsenwaldschule in Reinbek wurde er als Studienrat in Hamburg verbeamtet. 1996 absolvierte er das Abitur am Gymnasium Marienthal in Hamburg als Gastschler aus Barsbttel kommend. Dafr habe ich mich damals bei meiner Rede zur Abiturverleihung sogar im Namen der Schleswig-Holsteiner bedankt, erinnert er sich augenzwinkernd. Auch seine Eltern hatten sich damals formal trennen mssen, um den Schulbesuch im Nachbarland zu ermglichen. Knftig sollen solche Notlsungen der Vergangenheit angehren. 

Ein weiterer Inhalt des Koalitionsvertrages wre dann erfolgreich abgearbeitet. Seit lngerem umgesetzt ist die Zusage von SPD, Grnen und SSW, an die betroffenen Kommunen im Hamburger Rand einen Ausgleich der Schulkostenbeitrge fr Hamburger Schlerinnen und Schler zahlen. Habersaat: Jetzt geht es uns darum, schrittweise mit der Freien und Hansestadt Hamburg eine gemeinsame Bildungsplanung zu erarbeiten. Ziel ist es auch, eine freie Schulwahl fr die Schlerinnen und Schler an ffentlichen und privaten allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen zu erreichen und unzumutbar lange Anfahrwege zwischen Wohnung, beruflicher Schule und betrieblicher Ausbildungssttte soweit wie mglich zu vermeiden.

Dieses Ziel steht allerdings unter der Einschrnkung, dass in Schleswig-Holstein bestehende Strukturen der Berufsbildung nicht in ihrem Bestand gefhrdet werden sollen, was zu einer Verschlechterung des Gesamtangebots an Ausbildungsmglichkeiten und der betrieblichen Ausbildung fhren wrde. Die von der CDU favorisierte Lsung, die sich im Wesentlichen durch einen Flickenteppich von Ausnahmeregelungen auszeichnet, lehnt Habersaat ab.

Antrag der Koalitionsfraktionen zur April-Sitzung im Landtagsinformationssystem:
Drucksache 18/4075
, http://www.landtag.ltsh.de/ltsh/app/infothek?execution=e2s2&user=guest

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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