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Ergebnisse des Bildungsdialoges akzeptieren

Veröffentlicht am 09.03.2015, 17:53 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat, MdL

Zu den jüngsten Systemdebattenbeiträgen der FDP sagt Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

Seit dem 1. August 2014 gilt in Schleswig-Holstein ein neues Schulgesetz, das in einem noch nie dagewesenen Dialog vorbereitet wurde. Die Ergebnisse dieses Dialoges mögen nicht allen gepasst haben, aber sie sollten gelten.

 

Zur Erinnerung, der UV-Nord äußerte sich damals wie folgt: „Wir begrüßen grundsätzlich, dass zu erheblichen Teilen die Ergebnisse der Bildungskonferenzen Eingang in die Novelle des Schulgesetzes gefunden haben.“

Die Debatte um G8 oder G9 an den weiterführenden Schulen muss nicht für alle Tage beendet sein. Aber für absehbare Zeit ist es nun gut. Der doppelte Abiturjahrgang hat noch nicht einmal die Schulen verlassen. Etwas Ruhe schadet sicher nicht. Das sollte für die FDP und ihre Forderung nach immer wieder neuen (jährlichen? zweijährlichen?) Entscheidungsmöglichkeiten für die Gymnasien gelten. Das gilt auch die SPD, die die neue Schulstruktur mit zwei weiterführenden Schularten – Gemeinschaftsschulen und Gymnasien, später ergänzt um die beruflichen Schulen – akzeptiert und nun an der Qualitätsentwicklung aller Schularten arbeitet.

Dass die FDP es auch mal ohne Wahlmöglichkeiten für die Schulen aushält, zeigt sie ja dieser Tage bei ihrer Initiative zur Zwangsbenotung an allen Grundschulen, ungeachtet der pädagogischen Konzepte an den einzelnen Schulen.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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