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Einheitliche Standards, nicht einheitliche Drohungen

Veröffentlicht am 31.10.2014, 10:51 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat, MdL

 Zur Debatte um Zentralabitur und Bewertungsstandards im Fach Deutsch erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat:

Schritte in Richtung eines bundesweiten Zentralabiturs verbessern die bundesweite Vergleichbarkeit und werden zu einer Versachlichung vieler bildungspolitischer Debatten beitragen.

 

Natürlich müssen die Bewertungskriterien bundesweit einheitlich sein. Wären sie es nicht, hätten Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein beispielsweise bei der Vergabe von Studienplätzen unzumutbare Nachteile zu ertragen.

Ich teile nicht die Einschätzung, dass die Androhung einer schlechten Note die einzige Möglichkeit ist, Leistungsverbesserungen bei Schülerinnen und Schülern zu erzielen. Ich vertrete sogar die These, dass es grundsätzlich möglich wäre, einem jungen Menschen ganz ohne Fehlerquotienten und Noten Lesen und Schreiben beizubringen.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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