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Metropolregion für Norderstedt ein großer Erfolg

Veröffentlicht am 15.10.2016, 15:42 Uhr     Druckversion

Katrin Fedrowitz, Mdl Zum aktuellen Bericht zur Metropolregion Hamburg (MRH) sagte die Landtagsabgeordnete Katrin Fedrowitz: „Die intensive Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg ist für die schleswig-holsteinische Wirtschaft ein entscheidender Ansatzpunkt ihrer Wirtschaftspolitik, denn die Hamburg-Randkreise sind der dynamischste Wirtschaftsraum in Schleswig-Holstein, der im Verbund mit der Metropolregion auch in die anderen Landesteile ausstrahlt.“

Als aktuelles Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg (MRH) nannte Fedrowitz in diesem Zusammenhang das geförderte Modellprojekt des Fahrradparkhauses in Norderstedt, das am 8. April 2016 den Betrieb aufgenommen hat. „Hier geht es um den Bereich der Vernetzung zwischen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und Individualverkehr. Ich meine, hier stimmt die Richtung. Wir müssen den Bürgern einen möglichst frühen Umstieg auf den ÖPNV ermöglichen. Die Zusammenarbeit im Bereich Verkehr und Mobilität verfolgt das Ziel, sowohl die Erreichbarkeit innerhalb der Region als auch die Erreichbarkeit von außerhalb zu verbessern. Beides sind wichtige Bausteine, um die Attraktivität der Region für die Bürger sowie für Unternehmen sicherzustellen.“

Der im Kieler Landtag vorgelegte Bericht der Landesregierung zeigt die aktuelle Bandbreite der Zusammenarbeit der beiden Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg auf. Dabei wird der besondere politische und strategische Stellenwert dieser Partnerschaft für beide Länder verdeutlicht. Die SPD-geführte Landesregierung Schleswig-Holsteins verfolgt das Ziel, die Wachstumsimpulse der Metropolregion Hamburg möglichst weit ins Land zu lenken, damit auch die nicht zur MRH gehörenden Regionen an der Entwicklungsdynamik teilhaben können. Regionalkonferenzen bilden die zentrale jährliche Veranstaltung der Metropolregion. Sie widmen sich aktuellen regionsrelevanten Schwerpunktthemen, geben Impulse für die regionale Zusammenarbeit und dienen dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung mit Akteuren aus der Region. 2013 war Lübeck Gastgeber zum Thema Umsetzung der Energiewende. Am 30. November 2016 findet die Regionalkonferenz zum Thema Nachhaltige Mobilität in Ludwigslust statt. An diesem Termin wird auch Fedrowitz als Fachsprecherin der Landtagsfraktion für die Metropolregion teilnehmen.

Fedrowitz hob hervor: „Im Bereich Unternehmensansiedlungen sind Hamburg und Schleswig-Holstein zwar naturgemäß Konkurrenten, aber beide Länder arbeiten im Bereich Wirtschaftsförderung partnerschaftlich zusammen.“ Im gesamtnorddeutschen Interesse wird die Konkurrenz i.d.R. aber durch die Vernetzung gemeinsamer Stärken überwunden im Bereich Hafen, Flughafen und Messe. Schleswig-Holstein und Hamburg gemeinsam sind auch für ausländische Unternehmen interessant.

Fedrowitz erwähnte in diesem Zusammenhang das Schweizer Unternehmen Condair Group AG, dass sich 2015 für den Standort Nordport in Norderstedt entschieden hat. Das Unternehmen ist weltweit führend in der Luftbefeuchtung und Verdunstungskühlung und wird 2017 in Norderstedt einen Produktions-und Logistikstandort eröffnen. „Hier sehen wir das Ergebnis guter Erfolge in der Metropolregion für Norderstedt, sagte Fedrowitz und wies darauf hin, dass dieser Standort in Norderstedt im Frühjahr 2017 bei Bezug rund 130 Mitarbeitern einen in­novativen und mo­der­nen Arbeits­platz bietet.

Um ihre Zukunftschancen gezielt zu nutzen, hat die Metropolregion Hamburg einen Prozess zur strukturellen Weiterentwicklung durchgeführt. Deshalb wurde auch der Strukturfindungsprozess gemeinsam mit dem seitens der Wirtschaft 2013 gegründeten Verein „Initiative pro Metropolregion Hamburg“ (IMH) durchgeführt.

2012 wurde das Gebiet der Metropolregion zuletzt erweitert. Und 2017 steht nun die nächste Erweiterung an.  Zum Jahresanfang 2017 soll die mecklenburg-vorpommerische Landeshauptstadt Schwerin hinzukommen und die Mitgliedschaft des Landkreises Ludwigslust-Parchim auf den gesamten Kreis ausgedehnt werden.

In diesem Zusammenhang begrüßte es Fedrowitz ausdrücklich, dass die Landesregierung in ihrem Bericht ankündigt, sich im Rahmen der Landesentwicklungsstrategie mit der Frage zu beschäftigen, wie Schleswig-Holstein als Ganzes die Dynamik der Metropolregion bzw. der Nähe zu Hamburg nutzen kann. „Hier müssen wir weiter ansetzen, damit alle Regionen Schleswig-Holsteins von der Metropolregion Hamburg profitieren.“

Homepage: Katrin Fedrowitz


 
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