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Besuch bei der Polizei-Zentralstation Reinbek

Veröffentlicht am 29.06.2016, 15:48 Uhr     Druckversion

Besuch bei der Reinbeker Polizei

Martin Habersaat und Ralf Stegner informieren sich in der Sophienstraße

Von 2005 bis 2008 war Ralf Stegner als Innenminister auch für die Polizei in Schleswig-Holstein zuständig. Jetzt besuchte er als Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion die Polizei-Zentralstation Reinbek, um sich gemeinsam mit dem örtlichen Abgeordneten Martin Habersaat über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze in der Polizeiarbeit zu informieren.

 

Revierleiter Eggert Werk und sein designierter Nachfolger Karsten Wagner führten die Abgeordneten durch die Station, deren Eingangsbereich im nächsten Jahr umgebaut werden soll.

Im ersten Stock hatte es bereits in diesem Jahr Umbaumaßnahmen gegeben. Dort residiert seit Juni die neue „Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruchdiebstahl“. Diese besteht aus sieben Kolleginnen und Kollegen mit eigener Spurensicherungseinheit, hinzu kommen vier Zivilstreifen. „Die gleiche Struktur gibt es auch in Ahrensburg, um auf die dort und in Reinbek zuletzt gestiegenen Einbruchszahlen zu reagieren“, berichtete Werk. In Bad Oldesloe wurde das „Sachgebiet 5“ neu eingerichtet, das auf die Verfolgung organisierter Bandenkriminalität spezialisiert ist.

Das Land hat die Stellenzahl der Polizei in den vergangenen Jahren kontinuierlich aufgestockt, bis 2023 werden es 500 Stellen mehr sein. Hinzu kommen weitere Verbesserungen bei der Bezahlung und den Arbeitsbedingungen der Beamtinnen und Beamten. „Der eingeschlagene Weg ist gut“, befand Werk, der bis März 2016 Vorsitzender der Regionalgruppe Lauenburg-Stormarn der Polizeigewerkschaft GdP war. „Dem Land vor diesem Hintergrund vorzuwerfen, es tue nichts für die Polizei, wäre unfair.“

Zuletzt hatte es Wirbel um die im Bundesvergleich niedrigen Aufklärungsquoten in Stormarn gegeben. Ralf Stegner erläuterte einige Schwierigkeiten solcher Statistiken: „Wenn im Bereich Wohnungseinbruch ein Serientäter geschnappt wird, lassen sich diesem oft nur Teile der tatsächlichen Fälle wirklich nachweisen. Die anderen gelten dann als ungelöst.“ Habersaat ergänzt: „Die Nähe zu Hamburg und die günstige Anbindung mit S-Bahn und Autobahn ist in dieser Hinsicht ein echter Nachteil, weil sich beispielsweise  der Fall eines am Bahnhof gestohlenen Fahrrads nun einmal schwer aufklären lässt.“

Ein weiteres Thema war die Umstrukturierung der Polizeiarbeit, die die Schließung kleinerer Wachen in ganz Schleswig-Holstein  zur Folge hatte. Die Polizeidirektion Ratzeburg gehört zu den letzten, die diese Maßnahmen umsetzen „Es soll mehr Streifen und möglichst keine Einsätze mehr allein geben“, so Werk. Für Ralf Stegner war angesichts sich wandelnder Herausforderungen und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger klar: „Wir müssen unsere Wachen so organisieren, dass der Polizeieinsatz so effizient wie möglich ist.“ Martin Habersaat hatte bereits bei einem Besuch der Polizeidirektion Ratzeburg im Mai die Zusage erhalten, dass Oststeinbek feste Ansprechpartner und Sprechstunden vor Ort behalten werden.

 

Foto: Karsten Wagner, Manfred Wagner (SPD Glinde), Dr. Ralf Stegner, Martin Habersaat, Gerd Prüfer (SPD Reinbek), Eggert Werk.  

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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