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Familien in Schleswig-Holstein werden mit dem Kita-Geld entlastet

Veröffentlicht am 06.06.2016, 17:29 Uhr     Druckversion

Katrin Fedrowitz, MdL

„Wir brauchen Entlastung für unsere Familien in Schleswig-Holstein, mit dem Kita-Geld sind wir auf dem richtigen Weg,“ kommentierte die SPD-Landtagsabgeordnete Katrin Fedrowitz den Kabinettsbeschluss der SPD geführten Landesregierung. Am 24. Mai hatte das SPD-geführte Kabinett dem Entwurf des „Gesetzes zur Änderung des Kindertagesstättengesetzes“ zugestimmt.

Nach der Verabschiedung des Gesetzes im Landtag wird das Land Schleswig-Holstein ab dem 1. Januar 2017 allen Eltern von Krippenkindern Betreuungskosten von bis zu 100 Euro erstatten. Die Regelung betrifft Kinder bis drei Jahre, die in einer öffentlich geförderten Kita/ Krippe oder von einer öffentlich geförderten Tagespflegeperson betreut werden. Die Erstattung soll den Sorgeberechtigten auf Antrag monatlich ausgezahlt werden. Berechtigte werden im Herbst durch das Landesamt für soziale Dienste (LasD) angeschrieben und informiert. Die erwarteten Erstattungskosten liegen 2017 insgesamt bei rund 23,4 Millionen Euro.

Bildung hat für die SPD Priorität. Der Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten war mit dem Regierungsantritt von 2012 an eines der Kernziele der SPD geführten Koalitionsregierung. „Unsere Bilanz kann sich sehen lassen,“ bemerkte Fedrowitz. Der Ausbau der Betreuungsplätze ist in Schleswig-Holstein spitzenmäßig. Die Familien nutzen dieses Angebot, die Betreuungsquote im Jahr 2015 liegt bei über 93,2 % der Kinder zwischen 3 und 6 Jahren und über 31 % der unter dreijährigen Kinder.

Schleswig-Holstein unterstützt die Kommunen und Kitas vielfach. Über 200 Millionen Euro werden auch 2016 wieder in Betriebskosten und Sonderprogramme fließen. Und die Qualität der Kitas wird weiter verbessert, ab diesem Sommer, im August 2016 kommt die zweite Fachkraft am Nachmittag, Sprachbildung wird gefördert, traumatisierte Flüchtlingskinder werden betreut und auch die Erzieherinnen und Erzieher werden durch die pädagogische Fachberatung unterstützt. Die Betreuungssituation für die Kinder wird sich dadurch merklich bessern und auch die Erzieherinnen und Erzieher werden entlastet. In diesem Jahr fließen 11 Millionen Euro in das Projekt, in den kommenden zwei Jahren jeweils 20 Millionen Euro. Das ist auch eine deutliche Hilfe für die Kommunen, die mehr Ganztagsbetreuung anbieten möchten. Bessere Arbeitsbedingungen tragen auch zur Erhöhung der Attraktivität des Berufes bei.

Fedrowitz verwies darauf, dass aktuell in Schleswig-Holstein in den rund 1.765 Einrichtungen und bei den rund 1.735 Tagespflegepersonen etwa 110.600 Kinder betreut werden. Nach den aktuellen Erhebungen des Statistikamtes Nord (2015) werden im U3-Bereich 31,4 Prozent aller Kinder in Kitas oder in einer Tagespflege betreut. Damit ist Schleswig-Holstein die Nummer 1 unter den westdeutschen Flächenländern.

Fedrowitz hob auch hervor, dass sich die SPD-Schleswig-Holstein mit Ihrem Familienbild an der gesellschaftlichen Wirklichkeit orientiert. Als schwächste Mitglieder der Gesellschaft bedürfen Kinder der besonderen Unterstützung des Staates. Für uns ist klar: Herkunft darf niemals zum sozialen Schicksal werden, deshalb sorgen wir dafür, dass Kinder – unabhängig von ihrer Familie – unter gleichen Bedingungen aufwachsen können. Das Ziel der SPD ist „kein Kind zurücklassen!“

Homepage: Katrin Fedrowitz


 
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