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Neues Landesnaturschutzgesetz hilft unserer Natur

Veröffentlicht am 19.05.2016, 07:14 Uhr     Druckversion

Katrin Fedrowitz, MdL

Die SPD-Landtagsabgeordnete Katrin Fedrowitz begrt das neue Landesnaturschutzgesetz. Das neue Landesnaturschutzgesetz ist gut fr Schleswig-Holstein, denn es hilft die artenreiche Natur in Schleswig-Holstein zu erhalten, sagte Fedrowitz. Die Landtagsabgeordnete fgte hinzu: Wir alle wissen, dass unsere Natur stark beansprucht wird. Der Klimawandel, die zunehmende Nutzung von Flchen und die Zersiedelung der Landschaft sorgen fr Verlust von Tier-und Pflanzenarten, auch das Trink- und Grundwasser muss geschtzt werden. Deshalb mssen wir handeln und unsere natrlichen Lebensrume bewahr

Mit dem neuen Gesetz wird das arten- und strukturreiche Dauergrnland in Schleswig-Holstein unter gesetzlichen Schutz gestellt. Das betrifft faktisch ungefhr 4.800 Hektar private Flchen von 340.000 Hektar Dauergrnland in Schleswig-Holstein. Gut 10.000 Hektar, die ebenfalls die Kriterien des arten- und strukturreichen Dauergrnlandes erfllen und vom gesetzlichen Schutz erfasst sind, sind in ffentlicher Hand oder werden ber Vertragsnaturschutz bewirtschaftet.  Im Gesetzgebungsverfahren waren ber 60 Verbnde angehrt worden. Alle vorgebrachten Argumente wurden intensiv diskutiert, vieles wurde in der berarbeitung bercksichtigt. Mit dem neuen Gesetz wird der Naturschutz systematischer, wertvolle Flchen knnen besser vernetzt und ihre Qualitt aufgewertet werden.

Gemeinsam mit dem Landesnaturschutzgesetz wird zudem auch das Landeswaldgesetz gendert. Es sieht knftig vor, dass 10 Prozent der ffentlichen Wlder als Naturwlder aus der Nutzung genommen werden. Dort drfen keine Bume mehr gefllt werden so erhalten mehr Tier- und Pflanzenarten Nahrung und Lebensraum. Dies ist eine richtige Vorgehensweise, denn so wird der Aufbau naturnaher und standortgerechter Wlder sichergestellt, in dem bei Waldumbau knftig ein hinreichender Anteil standortheimischer Baumarten anzupflanzen ist, freute sich Fedrowitz. Hintergrund dieser Regelung ist, dass zum einen standortheimische Baumarten sehr viel mehr Arten Lebensraum bieten als fremde. Standortheimische Bume sind zudem besser an die lokalen Bedingungen angepasst und bieten daher gute Mglichkeiten, auch weiteren Klimaentwicklungen standzuhalten.

Weitere Manahmen, die sich aus dem neuen Gesetz ergeben sind u.a. der Knickschutz, der Schutz von Gewsser- und Kstenrandstreifen vor Bebauung und das Vorkaufsrecht des Landes fr kologisch besonders wertvolle Flchen. Von diesem Vorkaufsrecht des Landes fr kologisch besonders wertvolle Flchen soll aber nur Gebrauch gemacht werden, wenn beispielsweise nur noch relativ kleine Flchen fehlen, um einen Lebensraum zu arrondieren.  Dieser Aspekt wurde mit vielen Unwahrheiten in der ffentlichen Diskussion dargestellt. Es geht hier aber um kleinere Flchen, die in einer bestimmten Kulisse liegen und besonders wertvoll sind. Das wird nicht die Riesenmenge sein, hat aber fr bestimmte naturschutzfachliche Manahmen einen groen Wert.

Homepage: Katrin Fedrowitz


 
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