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Willkommen in Schleswig-Holstein

Veröffentlicht am 13.05.2015, 18:37 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat und Torsten Albig

Flüchtlingskonferenz für Integration vom ersten Tag an: Bis zu 20.000 Flüchtlinge werden 2015 in Schleswig-Holstein erwartet. Um diese Herausforderung als Chance nutzen zu können, begrüßten Ministerpräsident Torsten Albig und Innenminister Stefan Studt in Kiel rund 500 Gäste zur ersten landesweiten Flüchtlingskonferenz. Integration beginnt zukünftig mit der Ankunft der Flüchtlinge in Schleswig-Holstein und nicht erst, wenn deren Aufenthaltsstatus geklärt ist.

 

Dafür hat die Landesregierung mit zahlreichen Partnern einen Flüchtlingspakt mit konkreten Handlungsansätzen und Zielvereinbarungen geschlossen. Inhalte und Umsetzung des Paktes wurden auf der Konferenz in Workshops diskutiert.

Die Idee der Konferenz fasste Torsten Albig in seiner Rede zusammen: „Es ist ganz einfach: Wir warten nicht auf das Ende eines Asylverfahrens. Wir versuchen mit dem Tag der Ankunft, die Menschen so fit zu machen, dass sie in unserer Gesellschaft ankommen. Dass sie sich einbringen und mitmachen. Das ist: Integration vom ersten Tag an. Nützt allen – und schadet niemanden. Selbst wenn ein Asylsuchender letztlich ausreisen muss, dann geht er vielleicht mit einer abgeschlossenen Ausbildung zurück, um seine alte Heimat mit aufzubauen.“

Martin Habersaat, Landtagsabgeordneter aus Reinbek und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion: „Die Beteiligung aller Akteure von Landes- bis zur kommunalen Ebene, die mit Unterbringung, Begleitung und Integration von Flüchtlingen zu tun haben, darunter auch Sozialverbände und Wohnungsunternehmen, hat lösbare Probleme und nutzbare Chancen aufgezeigt. Viele konkrete Maßnahmen wurden beschlossen, um den Flüchtlingen zu helfen und die vielen Ehrenamtlichen bei ihrer Hilfeleistung zu unterstützen.“ Ab 1. dem Juli erhalten die Kommunen einen Integrationspauschale von 900 Euro je Flüchtling, mit der auch die ehrenamtliche Arbeit vor Ort gestärkt werden kann. 30 hauptamtliche Koordinatoren werden in den Kreisen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, wenn es vor Ort nicht weitergeht. Es wird ein neues ein neues Verteilungssystem entwickelt, das nicht mehr nur an den Einwohnerzahlen orientiert ist, sondern auch örtliche Gegebenheiten und tatsächlichen Bedarf berücksichtigt. Es gibt eine verbindliche Sprachförderung bereits in der Erstaufnahme, Kitaplätze sowie eine Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Für die Erstaufnahme werden drei neue Einrichtungen in Kiel, Lübeck und Flensburg geschaffen. Neu und bundesweit bisher einzigartig ist das konkrete Bemühen, Flüchtlinge rasch in den Arbeitsmarkt zu bringen. Deren berufliche Kompetenzen und Fähigkeiten werden Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit schon in den Erstaufnahmeeinrichtungen feststellen und die Flüchtlinge darauf aufbauend gezielt in Aus- oder Weiterbildungsmaßnahmen oder direkt in den Arbeitsmarkt vermitteln.

 

Link: Flüchtlingspakt Schleswig-Holstein
http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/H/home/150506_Fluechtlingskonferenz/fluechtlingspakt.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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