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SPD-Tangstedt lud zum Neujahrsempfang mit Dr. Ralf Stegner

Veröffentlicht am 24.01.2015, 06:29 Uhr     Druckversion

Michael Kannieß begrüßte Dr. Ralf Stegner und Franz Thönnes

Rund 80 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Tangstedt und umliegender Gemeinden folgten am 18.01.2015 der Einladung der Tangstedter Sozialdemokraten zum Neujahrsempfang ins Tangstedter Rathaus.

Michael Kannieß, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, begrüßte die Gäste, die als Privatpersonen, Ehrenämtler, Mitglieder von Verbänden und Organisationen oder Volksvertreter sich auch die Neujahrsansprache des SPD-Landesvorsitzenden und SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kieler Landtag, Dr. Ralf Stegner, anhören wollten.

Zuvor erinnerte Kannieß in seinen einleitenden Worten an den im letzten Jahr verstorbenen Bürgermeister und ehemaligen SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Holger Criwitz. Kannieß zeigte auf, dass die politischen Gremien der Gemeinde Tangstedt sich im letzten Jahr mit vielen Themen wie Finanzausgleichsgesetz (FAG), Flächennutzungsplan 2030 (FNP 2030) oder der Erweiterung der Kindertagesstätten beschäftigt haben. Kannieß dankte allen Ehrenamtlichen in der Gemeinde und forderte die Bürger auf, sich zur Stärkung unserer Demokratie mehr politisch zu engagieren. Er erinnerte daran, dass auch eine im Landesvergleich nach Steueraufkommen pro Person starke Gemeinde wie Tangstedt Schwierigkeiten habe, die ihr übertragenen und weiter zunehmenden Aufgaben finanziell leistbar zu erfüllen und forderte weitere Zuwendungen ein. In Richtung Land und Kreis machte Kannieß deutlich, dass der Erhalt der Tangstedter Polizeistation und die Ausweitung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gerade östlich der Bundesstraße von großer Bedeutung für die Menschen in der Gemeinde seien. Anschließend überbrachte Bürgermeister Norman Hübener (SPD) seine Wünsche für das neue Jahr und nannte den Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter sechs Jahren als zentrale Aufgabe des neuen Jahres.

Dr. Ralf Stegner mahnte in seiner Neujahrsansprache Verständnis für Menschen ein, die aufgrund von Kriegen, politischer Verfolgung und wirtschaftlicher Not ihre Heimat verlassen und Zuflucht bei anderen suchen müssten. Deutschland habe als großes und reiches Land die Möglichkeit und die Pflicht, diesen Flüchtlingen eine Zuflucht zu gewähren. Mit Blick auf den Terroranschlag in Paris forderte Stegner, dass die Reaktion nicht Spaltung, sondern Haltung sein muss. Terrorismus dürfe nicht gewinnen und es könne nicht mehr Sicherheit durch die Abschaffung von Freiheit entstehen. Stegner erinnerte vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten, dass es die Aufgabe der Politik sein, reale von eingebildeten Ängsten zu unterscheiden und es keinen Grund für Extremismus gäbe. An diesem Punkt müssten alle demokratischen Parteien trotz ihrer wichtigen Unterschiede zusammenhalten. Mit Blick auf die im Bund erreichten Ziele zeigte Stegner auf, dass die SPD u.a. mit der Einführung des Mindestlohns von 8,50 Euro und der Rente ab 45 Beitragsjahren wichtige Etappenziele auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit erreicht habe. Es sei ein weiteres wichtiges Ziel der SPD, dass „… Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhinge“. Mit Blick auf die Freihandelsabkommen sagte Stegner, dass diese nötig seinen, aber deutsche Standards erhalten bleiben müssten, man aber auch die in einigen Bereichen höheren Standards der USA anerkennen müsste. Stegner erklärte weiter, dass es klug sei, aufgrund der Gefährlichkeit des Frackings dieses zugunsten des Gemeinwohls abzulehnen. Stegner trat der Haltung der Bundesverteidigungsministerin von der Leyen entgegen und forderte von Deutschland mit Blick auf die Ukraine eine Stärkung der eigenen Entspannungs- und Friedenspolitik und wünschte sich Deutschlands nicht als Spitzenreiter bei den Waffenexporten, sondern bei der Entwicklungshilfe, um etwas gegen die Ursachen der Flüchtlingsströme zu tun. Zudem sei es immer wichtig, auch die Nachbarstaaten zu berücksichtigen und erinnerte an die Worte von Willy Brandt: „Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden“. Stegner schloss seine Ansprache mit den besten Wünschen für ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2015 verbunden mit der Hoffnung auf eine etwas friedlichere Welt da draußen.

Begleitet durch das „Orchester ohne Noten“ vertieften sich anschließend die Gäste zu zahlreichen Gesprächen bei Kaffee und Kuchen. Die Tangstedter SPD wünscht allen Menschen in der Gemeinde Tangstedt und darüber hinaus ein frohes neues Jahr 2015.

Vorankündigung: Am 20.02.2015 findet ab 19 Uhr der diesjährige Preisskat des SPD Ortsvereins statt. Der Ort steht noch nicht fest. Bitte beachten Sie die Plakate und Veröffentlichungen im Internet.

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SPD-Öffentlichkeitsarbeit, Johannes Kahlke




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