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Schleswig-Holstein auf richtigem bildungspolitischem Kurs

Veröffentlicht am 11.10.2013, 14:27 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat, MdL

Zu den heute vorgestellten Ergebnissen des IQB-Ländervergleichs 2012 über die mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat:

Die von der KMK zu Beginn des Jahrtausends eingeführten Bildungsstandards erweisen sich als gutes Instrument für die Qualitätsentwicklung und -sicherung im deutschen Bildungswesen.

 

Es werden Leistungserwartungen in Form von Kompetenzanforderungen beschrieben, die über Ländergrenzen hinweg überprüf- und vergleichbar sind.

Schleswig-Holstein liegt bildungspolitisch auf solidem Kurs. Die Studie (http://www.iqb.hu-berlin.de/laendervergleich/lv2012/Bericht), bei der sich die Schülerinnen und Schüler Schleswig-Holsteins im guten Mittelfeld befinden, zeigt allerdings erneut, dass der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg aufgebrochen werden muss.

Wir sehen uns ebenfalls darin bestärkt, dass der Reform der Lehrerbildung höchste Priorität zukommen muss, weil nur fachlich wie pädagogisch hoch qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer in der Lage sein können, ihre Schüler für die MINT-Fächer zu begeistern.

Wir sind aber auch der Überzeugung, vordergründige statistische Erfolge nicht durch Verzicht auf Inklusion zu erkaufen. Wenn Testsieger Sachsen fast 80 % der Schüler mit Förderbedarf in die Förderschulen aussondert, Sachsen-Anhalt 84 %, Thüringen 70 %, Mecklenburg-Vorpommern 68 % (Schleswig-Holstein im Untersuchungszeitraum 60 %, etwa wie Brandenburg), dann sind die Spitzenplätze in der Tabelle zu teuer erkauft. An diesen Beispielen wird sich Schleswig-Holstein nicht orientieren, sondern den Weg der Inklusion weiter gehen.

Allerdings sind für die Inklusion und die optimale Förderung aller Schülerinnen und Schüler zusätzliche Mittel erforderlich. Ob schwarz-grün oder schwarz-rot, die nächste Bundesregierung muss die sein, die aus dem Kooperationsverbot ein Kooperationsgebot macht.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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