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Gute Bildung - gute Chancen

Veröffentlicht am 04.04.2012, 16:34 Uhr     Druckversion

Foto: Beate Raudies und Martin Habersaat „Jedem Kind die gleichen Chancen für die persönliche Lebensentfaltung und für die beruflichen Lebensperspektiven eröffnen, und zwar unabhängig von der Herkunft“, bleibt nach den Worten von Martin Habersaat, dem bildungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, das Ziel der schleswig-holsteinischen SPD auch in den kommenden fünf Jahren.
Den Weg dorthin skizzierte der SPD-Bildungsexperte bei einer Diskussionsveranstaltung zur Bildungspolitik der Elmshorner Sozialdemokraten, zu der die SPD-Landtagskandidatin Beate Raudies eingeladen hatte.

Für Habersaat ist dabei ein wesentlicher Baustein das Recht auf eine gute Bildung, „das für alle nur dann erfüllt wird, wenn das Leitprinzip im Bildungsprinzip die individuelle Förderung ist.“ Diesen Baustein zu setzen wird nach Ansicht des Landtagsabgeordneten nur bei einem bedarfsgerechten Ausbau der U3-Betreuung, der qualitativen Weiterentwicklung der Kindertageseinrichtungen und durch ein längeres gemeinsames Lernen in Ganztagsschulen mit verlässlichen Strukturen möglich sein.

Vor dem Hintergrund der sinkenden Einschulungszahlen ist für den SPD-Bildungssprecher eine der Herausforderungen, die vielen, vor allem im ländlichen Raum vorhandenen Grundschulen durch neue Formen von Kooperationen in ihrer Existenz zu sichern. „Aber auch im sogenannten Sekundarbereich werden wir uns in der Perspektive auf zwei gleichwertige und vergleichbar ausgestattete Schularten konzentrieren müssen, nämlich die Gemeinschaftsschule und die Gymnasien“, so Habersaat.

Dieses sei nach Ansicht der der schleswig-holsteinischen SPD auch deshalb nötig, um sowohl im ländlichen Raum als auch in den großen zentralen Orten dasselbe Schulangebot vorzuhalten und bei einem Wohnortswechsel von Kreis zu Kreis eine Schullaufbahn ohne Nachteile zu ermöglichen, führt der Landtagsabgeordnete aus. Er gibt weiterhin zu bedenken, „dass die Gemeinschaftsschulen und die Gymnasien schon jetzt mit Übergangsquoten von 44,6 % und 38,6% die stärksten Schularten in Schleswig-Holstein sind, die Übergangsquote von der 4. Jahrgangsstufe auf Regionalschulen beträgt dem gegenüber nur 13,5% und liegt damit sogar 1,7% niedriger als die niedrigste Übergangsquote, die die Hauptschulen im Jahr 2007 erreicht haben.“

Zugleich setzen sich die schleswig-holsteinischen Sozialdemokraten auch dafür ein, an weiteren Gemeinschaftsschulstandorten gymnasiale Oberstufen einzurichten: „Die Landesstatistik weist eindeutig aus, dass das Erreichen der Hochschulreife mit von dem Angebot vor Ort abhängt. In den Kreisen mit einem hohen Angebot von Oberstufen liegt die Abiturquote über dem Bundesdurchschnitt, in den anderen Kreisen dramatisch darunter.“

Neben der Weiterentwicklung der Standortbedingungen werden nach der Überzeugung des bildungspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion auch inhaltliche Änderungen in der schulischen Ausbildung nötig sein. „Bei den Gemeinschaftsschulen wollen wir für die Schulen, die Konzepte des längeren gemeinschaftlichen Lernens verfolgen, zurück zum Differenzierungsstundenkontigent; bei den Gymnasien zurück zum Abitur nach 8 Jahren, um den Schülerinnen und Schülern einen reibungslosen Übergang bei einen Wohnortwechsel in ein anderes Bundesland zu ermöglichen“, so Habersaat.

Link zur PPT-Präsentation

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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