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SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli besucht Reinfelder BewegungsKiTa

Veröffentlicht am 01.03.2020, 13:17 Uhr     Druckversion

Sehr beeindruckt zeigte sich die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli von dem Leben in der AWO-BewegungsKiTa Reinfeld. Ausführlich ließ sie sich von der Leiterin Laura Storm das Konzept erklären, sie konnte sich vor Ort auch von der Umsetzung überzeugen. 

„Spielerische, umfassende Bewegung und gesunde Ernährung sind die Leitlinien unserer pädagogischen Arbeit.“ So erläuterte Laura Storm den Grundgedanken. Es würden den Kindern zu jeder Zeit Bewegungsanreize im grob- und feinmotorischen Bereich zur Verfügung gestellt. Das finde zum einen im Gruppenraum mit entsprechenden Geräten und zum anderen auf dem Außengelände statt. Das Außengelände sei bewusst auf unterschiedliche Ebenen zum Klettern, Rutschen und Schaukeln angelegt.   Ungewöhnlich ist auch, dass die Kinder sich in den Räumlichkeiten weitgehend frei bewegen können, ihnen vielfältige Angebote zum Experimentieren gemacht werden. Rituale und immer wiederkehrende Dinge geben den Kindern Orientierung und Geborgenheit.   Serpil Midyatli: „Ich habe ja schon einige KiTas besucht, aber heute habe ich doch einiges gehört und gesehen, was ich so in dieser Konsequenz noch nicht gesehen habe.“   In einem anschließenden Gespräch mit Mitgliedern des Vorstands und der Fraktion der Reinfelder SPD wurde intensiv über die Entwicklung und Gestaltung des KiTa-Bereichs in Schleswig-Holstein gesprochen. Deutliche Kritik gab es an der Landesregierung, die es immer noch nicht geschafft habe, Klarheit und Verlässlichkeit für Träger und Kommunen zu schaffen. Elterninitiativen geben Einrichtungen auf, weil ihnen das Risiko und der bürokratische Aufwand zu groß sind. Beispiele dafür gibt es auch in Reinfeld und Nordstormarn.   Die Reinfelder Sozialdemokraten wünschen sich eine Diskussion darüber, zu welcher politischen Zuständigkeit die frühkindliche Bildung gehört. Bisher ist sie dem Sozialbereich zugeordnet. „Eigentlich müsste dieser Bereich zur Bildung gehören, wie Schule und Universität auch. Dann wären die finanziellen Zuständigkeiten klar: Das Land ist für das Personal zuständig, die Kommunen für Gebäude und Ausstattung“, fasste der Fraktionsvorsitzende Rolf-Jürgen Hanf die Zielrichtung zusammen.   Serpil Midyatli versprach, das Thema auf der Landesebene weiter zu verfolgen.

Homepage: SPD-Reinfeld


 
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