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Zu Besuch beim Rowohlt Verlag in Reinbek

Veröffentlicht am 16.08.2014, 11:43 Uhr     Druckversion

Foto: Besuch beim Rowohlt Verlag in Reinbek

‚Wirtschaft in der Metropolregion‘ – unter diesem Motto ist die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer dieser Tage unterwegs in ihrem Wahlkreis. Nun machte sie, begleitet vom Reinbeker Landtagsabgeordneten Martin Habersaat, Station beim Rowohlt Verlag. „Der Rowohlt Verlag verkörpert ein Stück Kulturgeschichte und ist damit auch ein Fundament für die deutschsprachige Literatur.“ Martin Habersaat ergänzt: „Für die Stadt Reinbek ist der Verlag ein wichtiges Identifikationsmerkmal. Auch wegen des Verlages ist Reinbek vielen Mensche


Im Gespräch mit Geschäftsführerin Annette Beetz erörterten die Abgeordneten aktuelle Entwicklungen in der Buchbranche. Bedingt durch den technologischen Wandel, die Dominanz großer Online-Händler, die Digitalisierung von Inhalten und verändertes Kauf- und Leseverhalten der Verbraucher befinde sich die Buchbranche inmitten eines großen Umbruchs. "Verlage und Buchhandel gehen dabei sehr aktiv mit den Chancen dieser Marktveränderungen um und gestalten den Markt erfolgreich mit", betonte Beetz. An einigen Stellen wurde politischer Handlungsbedarf deutlich. „Mit Sorge beobachten wir die Entwicklung vieler Innenstädte, den Leerstand und die zunehmende Gleichförmigkeit der Einkaufsstraßen. Eine Buchhandlung in der Innenstadt braucht in ihrem Umfeld ein interessantes und ausgewogenes Angebot. Und eine Innenstadt braucht eine Buchhandlung. Hier wünschen wir uns strategisch und nachhaltig gedachte Konzepte für eine aktive Steuerung des innerstädtischen Handels. Gerade das Buch braucht eine weit gestreute Wahrnehmung in seiner physischen Form“, sagte Beetz.

Nina Scheer resümierte: „Für den Erhalt der Vielfalt von Büchern und Buchhandlungen ist es wichtig, die Buchpreisbindung wirksam auf den E-Book-Bereich auszuweiten. Das hilft auch zu verhindern, dass die Buchpreisbindung im Printbereich ausgehöhlt wird.“ Insgesamt machen es viele Entwicklungen internetgestützter Vermarktungswege erforderlich, genau hinzusehen. Schwierig finde sie es beispielsweise, wenn Inhalte an einzelne Wiedergabegeräte gekoppelt sind oder wenn marktbeherrschende Distributoren ihre Marktmacht auf Kosten der Vielfalt ausspielen können und dies offenkundig auch tun.

 

Foto v.l.: Martin Habersaat, MdL, Annette Beetz, Geschäftsführerin Rowohlt Verlag und Dr. Nina Scheer, MdB.

 

Link: Autoren fordern einen fairen Buchmarkt

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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