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Herzlichen Gl├╝ckwunsch, Nina Scheer!

Veröffentlicht am 02.12.2012, 12:09 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat und Nina Scheer Dr. Nina Scheer ist SPD-Kandidatin f├╝r den Bundestag
106 Delegierte aus den SPD-Kreisverb├Ąnden Stormarn und Lauenburg trafen sich, um ihre Kandidatin f├╝r die Bundestagswahl im Herbst 2013 zu nominieren. Sie entschieden sich f├╝r Dr. Nina Scheer (41). Die Mutter einer achtj├Ąhrigen Tochter ist promovierte Politikwissenschaftlerin, besitzt Diplome in Musik (Hauptfach: Violine) und Jura und ist derzeit in Berlin als Gesch├Ąftsf├╝hrerin eines Unternehmensverbands t├Ątig,
der sich f├╝r gute Rahmenbedingungen f├╝r ├Âkologisches Wirtschaften einsetzt.

Der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat, der als Barsb├╝ttler Delegierter an der Versammlung teilnahm, freute sich: ┬äNina Scheer ist eine gute Verst├Ąrkung f├╝r den Wahlkreis. Sie ist in Berlin bestens vernetzt und wird unsere Region als neue Heimat schnell sch├Ątzen lernen.┬ô

In ihrer Bewerbungsrede wies Nina Scheer auf ihre Kompetenzen im Bereich der Energiewende hin, im Hauptberuf und als Vorsitzende der Hermann-Scheer-Stiftung, der Energiepolitiker Hermann Scheer war ihr Vater, ist sie bereits heute bundesweit gefragte Referentin in Energiefragen. Im ersten Wahlgang konnte keiner der drei Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit erreichen. Nina Scheer erhielt 45 Stimmen, Gitte Neemann-G├╝ntner (B├╝chen) 35 und Jens Meyer (Lauenburg) 26. Im zweiten Wahlgang fiel dann die Entscheidung mit 56 zu 36 (Neemann-G├╝ntner) und 14 (Meyer). Stormarns Kreisvorsitzende Susanne Danhier freute sich ├╝ber den spannenden Abend: ┬äEs ist gut zu wissen, dass die SPD drei starke Kandidaten gehabt h├Ątte und unter diesen eine Auswahl treffen konnte. Auch die lebhafte Diskussion ist Zeichen einer starken Partei.┬ô

Nina Scheer k├╝ndigte an, die dezentrale Energiewende unter Beteiligung der Menschen vor Ort, mit den Kommunen und den starken Stadtwerken des Wahlkreises voranbringen zu wollen. Dabei warb sie f├╝r Transparenz und kritisierte, dass Genehmigungen f├╝r Fracking-Bohrungen unter Einsatz hoch giftiger Chemikalien oder riesige Kiesabbau-Vorhaben wie in Grande nicht mit dem in der Verfassung verankerten Staatziel ┬äF├Ârderung des Umweltschutzes┬ô vereinbar seien. Scheer: ┬äFracking ist abzulehen. Wohltorf und Wentorf m├╝ssen von Fracking verschont bleiben!┬ô Sie frage sich au├čerdem, wie ihr Gegenkandidat von der CDU sich damit r├╝hmen k├Ânne, Solarparks ins Gro├čhansdorf und Lanken zu f├Ârdern, wenn er gleichzeitig im Bundestag f├╝r EEG-├änderungen stimme, auf deren Grundlage eben solche Projekte nun ausgebremst w├╝rden.

Die beiden Kreisvorsitzenden Susanne Danhier und Peter Eichst├Ądt forderten die Delegierten unter gro├čem Beifall auf, jetzt das Projekt ┬äRegierungswechsel┬ô anzugehen. So formulierte es auch Nina Scheer in ihrem Schlusswort: ┬äLasst uns zusammen sozialdemokratische Antworten auf die Herausforderungen der Zeit finden und gemeinsam den Regierungswechsel einleiten!┬ô Dabei bot sie an, bereits im anstehenden Kommunalwahlkampf mit Benefizkonzerten und Veranstaltungsreihen zu verschiedenen Themen kr├Ąftig mitzumischen.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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