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Franz Alt und Nina Scheer in Barsb├╝ttel

Veröffentlicht am 07.11.2012, 13:59 Uhr     Druckversion

Foto: Habersaat, Scheer, Alt ┬äIch habe Texte von Franz Alt als Sch├╝ler in Klausuren diskutieren m├╝ssen. Ich h├Ątte nicht gedacht, dass ich Franz Alt einmal ins Rathaus meiner Heimatgemeinde Barsb├╝ttel w├╝rde einladen k├Ânnen.┬ô So begr├╝├čte Martin Habersaat die ├╝ber 60 G├Ąste im Barsb├╝ttler Rathaus, die gekommen waren, um mit Franz Alt und Nina Scheer, der der Kontakt zu Franz Alt zu verdanken war, im Barsb├╝ttler Rathaus ├╝ber die Energiewende und deren Bezahlbarkeit zu diskutieren.

Das Fazit hatte Landtagsabgeordnete schon auf den Plakaten verk├╝ndet: ┬äBezahlbare Energie ist m├Âglich!┬ô

Der Journalist Franz Alt stellte an den Beginn seiner Ausf├╝hrungen Betrachtungen ├╝ber die Sonne. Von Natur aus gebe es kein Energieproblem, da es die Sonne gebe. ┬äUnd die Sonne schickt keine Rechnung!┬ô Das war ein Beitrag zur Frage der Bezahlbarkeit, an anderer Stelle widmeten Alt und Scheer sich der Frage, was denn die Alternativen zu erneuerbaren Energietr├Ągern seien: ┬äFossile Energietr├Ąger werden immer knapper und teurer. Wenn kein Umstieg gelingt, k├Ânnen bald nur noch Reiche Auto fahren.┬ô Nicht redlich sei die Berechnung der Kosten f├╝r Atomstrom, wenn diese ohne Ber├╝cksichtigung der Lagerung des verstrahlten M├╝lls erfolge.

Nina Scheer forderte ┬ä├Âkonomische Anreize f├╝r ├Âkologisches Verhalten┬ô und warb f├╝r eine Beibehaltung des einst von Rot-Gr├╝n eingef├╝hrten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Wie einfach der Zusammenhang von ├ľkologie und ├ľkonomie sein kann, machte Alt an einem Beispiel klar: ┬äEinen Neubau nach S├╝den auszurichten und nach Norden abzudichten kann 50 Prozent der Heizkosten sparen.┬ô An die Politik hatte Franz Alt, vor Jahren aus der CDU ausgetreten, einen klaren Rat: ┬äEs geht nur, wenn die Vern├╝nftigen aus allen Lagern sich zusammentun.┬ô

Mehr als eine Stunde lang diskutierten die beiden Referenten anschlie├čend mit dem Publikum, es ging um Stromleitungen, Stromspeicher und immer wieder um den Vergleich konventioneller und regenerativer Energien. In vielen Fragen erkannte Franz Alt ┬äaltes Denken┬ô und warb daf├╝r, sich von Denkstrukturen zu l├Âsen, die von den ┬ävier heutigen Besatzungsm├Ąchten E-On, Vattenfall, RWE und EnBW┬ô vorgegeben w├╝rden. ┬äNat├╝rlich haben die Zentralversorger kein Interesse an dezentralen L├Âsungen.┬ô Eine m├Âgliche L├Âsung f├╝r das Energiespeicherproblem, so Nina Scheer, zeichne sich im ┬äPower to Gas┬ô - Verfahren ab - Strom aus erneuerbaren Energien w├╝rde in Wasserstoff oder synthetisches Erdgas umgewandelt und im Erdgasnetz gespeichert.

Mit Blick auf den Titel der Veranstaltung schloss Nina Scheer mit dem Hinweis: ┬äDie eigentliche Kostenfalle sind nicht die erneuerbaren Energien, sondern die Verz├Âgerung der Energiewende.┬ô Ein Appell an Landes- und Bundesregierungen.

Fotoalbum: hier.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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