Startschuss für Sportplatzsanierung - Förderung für Kunstrasen beantragen

Veröffentlicht am 13.04.2018, 15:51 Uhr     Druckversion

Der Stillstand bei der Sanierung des Sportgeländes muss endlich überwunden werden, fordert die Reinfelder SPD. Daher hat die Fraktion für die kommende Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 25. April 2018 den Antrag eingereicht, Fördermittel des Landes Schleswig-Holstein für die Umwandlung eines Spielfelds, des sogenannten D-Platzes, in einen Kunstrasenplatz zu beantragen.

 Die Verwaltung hat bis zum vom Land vorgegebenen Stichtag (31. März 2018) von sich aus keinen Antrag gestellt, obwohl die Maßnahme im städtischen Haushalt 2018 vorgesehen ist. Es ist aber noch möglich, Anträge für das laufende Jahr zu stellen. Daher solle jetzt eilig die Beschlussfassung im Ausschuss erfolgen.

„Wir wollen eine Verbesserung der Situation noch in diesem Jahr. Die Stadt Reinfeld sollte nicht von sich aus auf diese Fördermöglichkeit verzichten“, macht SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf-Jürgen Hanf deutlich. „Das Spielfeld ist über viele Monate im Jahr kaum oder nur mit erhöhter Verletzungsgefahr für die Fußballer nutzbar. Das ist nicht länger hinnehmbar.“

Mittlerweile gehöre es zum Standard in den meisten Vereinen, auch in kleineren Orten, dass zumindest ein Fußballfeld mit Kunstrasen ausgestattet sei.

„Die SPD steht an der Seite des SV Preußen Reinfeld“, führt Lasse Karnatz (SPD), Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, aus. „Für eine leistungsfähige Sportanlage ist ein Kunstrasenplatz erforderlich.“ Aus eigener jahrelanger Erfahrung als Jugendtrainer weiß Karnatz um die Probleme in der kalten Jahreszeit. „Entweder ist der Platz aufgeweicht oder knüppelhart gefroren. Vernünftiges und gefahrloses Training ist teilweise nicht möglich.“

Es gehe der SPD um Sportförderung im Allgemeinen und den Start in die aufwendige Sanierung des Geländes am Bischofsteicher Weg. „Nachdem die Stadtverordnetenversammlung sich für die Sanierung am bestehenden Standort ausgesprochen hatte, wird es nun Zeit mit der seit Jahren diskutierten Umsetzung zu beginnen“, so Hanf. Die geplanten Maßnahmen sehen in weiteren Schritten die Sanierung der Leichtathletikanlage und der Laufbahn sowie der Entwässerungssysteme vor. Abschließend wird zu entscheiden sein, ob das Jugend- und Sportheim abgerissen und neugebaut oder ebenfalls saniert werden soll.

Die Sportanlagen werden nicht nur von den Mitgliedern des Sportvereins genutzt, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der benachbarten Immanuel-Kant-Schule treiben hier Sport.

„Die Stadt Reinfeld muss in der Lage sein, den Bau eines Kunstrasens aus eigenen Mitteln zu realisieren“, erinnert der Finanzexperte Karnatz. Die Kommunalaufsicht des Kreises Stormarn habe die Vorlage von Jahresabschlüssen zur Bedingung für die Genehmigung von Krediten gemacht. Die Abschlüsse seien zwar in Arbeit, aber bis zur Fertigstellung durch die Verwaltung werde es noch ein wenig dauern.

Auch den Bau einer Gymnastikhalle, den der SV Preußen Reinfeld anstrebt, wolle die Reinfelder SPD mittelfristig unterstützen. Die Hallenkapazitäten in einer wachsenden Stadt reichten schon seit längerem nicht mehr aus.

Homepage: SPD-Reinfeld