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Unsere Ziele ... weil wir hier zuhause sind!

Liebe Möllnerinnen und Möllner,

unser Ziel ist es, unsere Stadt Mölln zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger lebens- und liebenswert weiter zu entwickeln. Der „rote Faden der sozialen Gerechtigkeit“ bestimmt unsere Politik.

Mit unserem Bürgermeister Jan Wiegels stehen wir für eine bürgerfreundliche Verwaltung, für eine nachhaltige Politik, für Mitbestimmung und Beteiligung und für ein reibungsloses Miteinander von ehrenamtlicher und hauptamtlicher Stadtpolitik ein.

Im Sinne des ISEK (Integriertes Stadt-Entwicklungs-Konzept) wollen wir folgende Leitlinien unserer Politik voranstellen:

  • Mölln soll als familienfreundlicher Standort weiter ausgebaut werden. Im Zuge des demografischen Wandels ist es notwendig, dass die Stadt für den Zuzug von jungen Familien attraktiv bleibt. Der Schulstandort Mölln und die bedarfsgerechten Betreuungsangebote in unseren Kitas haben dabei höchste Priorität.
  • Der demografische Wandel bedeutet auch, dass Menschen immer älter werden und damit die Anzahl der Senioren/innen immer mehr zunimmt. Altersgerechte Einrichtungen, Senioren-Treffpunkte mit Beratungsangeboten und eine „barrierefreie Stadt“ wollen wir fördern.
  • In den entscheidenden Wirtschaftsbereichen Möllns - dem Tourismus, dem Handwerk, dem Einzelhandel und den Gewerbebetrieben – müssen günstige Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit Arbeitsplätze in Mölln erhalten werden und neu entstehen können. Leben, wohnen und arbeiten in Mölln soll möglich sein, damit Mölln als Stadt lebendig bleibt, kurze Wege entstehen und damit dem Klimaschutz gedient wird.
  • Eine solide Haushaltspolitik gehört zu den Grundsätzen unserer Politik. Alle Ausgaben gehören regelmäßig auf den Prüfstand. Wir treten auch weiterhin für Investitionen ein, weil sie für die Zukunftsfähigkeit der Stadt wichtig sind. Jedoch müssen gerade die laufenden Ausgaben mit den städtischen Einnahmen im Einklang stehen. Eine ständige Überschuldung der Stadt wird nachfolgende Generationen belasten und ist mit dem Prinzip der Generationengerechtigkeit nicht vereinbar.

Sozialer Ausgleich und mehr Chancengerechtigkeit

Im Ausbau der frühkindlichen Betreuungsangebote haben wir in dieser Wahlperiode sehr viel erreicht. Mit einer fast 40%-Versorgung bei den Krippenplätzen für die „Unter 3-Jährigen“ und den bedarfsdeckenden Betreuungsangeboten im Kita-Bereich sowie der Nachmittagsbetreuung im Schulbereich durch OGA (Offene Ganztagsangebote) und Horte steht Mölln kreisweit sehr gut da. Diese vorbildliche  Situation für unsere Kitas und Schulen wollen wir weiter ausbauen. Dabei ist uns die Einführung der Ganztagsschule besonders wichtig. Sie dient der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Männer und Frauen und schafft Chancengerechtigkeit. Im Kita-Bereich sind wir stolz auf die Vielfalt an städtischen und privaten Einrichtungen, die den Eltern optimale Wahlmöglichkeiten für ihre Kinder ermöglichen.

Den Schwimmbus im 3.Schuljahr eines jeden Kindes wollen wir als freiwillige städtische Leistung weiter erhalten und Familien dadurch finanziell entlasten.

Demokratieprojekte für Kinder und Jugendliche werden wir besonders fördern. Einen Kinder- und Jugendbeirat in Mölln fordern wir schon seit langem. In der festen, geregelten Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt sehen wir den besten Schutz vor Rechtsradikalismus, Verrohung und Vandalismus.

Die Sportvereine bilden ein wichtiges Rückgrat in der Jugendarbeit in Mölln. Die Mittel in der Sportförderung von ca. 1 Million Euro pro Jahr sind notwendig. Die ehrenamtliche Trainerarbeit gehört durch eine angemessene Entschädigung gestärkt.

Für einen Klettergarten im Uhlenkolk und einen Freizeit-Grillplatz für Jugendliche werden wir uns einsetzen.

Eine gesunde und kindgerechte Entwicklung aller Heranwachsenden braucht eine verbesserte Vernetzung sozialer Organisationen und Vereine. Auf unsere Initiative hin hat sich in Mölln ein „Runder Tisch gegen Kinderarmut“ gegründet. Der Schutz von vernachlässigten Kindern ist uns wichtig, ebenso wie die Inklusion von Menschen mit einem Handicap.

Die Arbeit des Seniorenbeirates unterstützen wir. Eine gute medizinische Versorgung mit allen notwendigen Arztpraxen vor Ort ist notwendig. Unsere Praxisklinik bietet in Ergänzung zu den Möllner Arztpraxen nicht nur für ältere Menschen wichtige Versorgungsangebote. Hier muss zur Füllung einer Lücke eine kardiologische Praxis integriert werden. Um Leben und Wohnen in Mölln zu verbessern, werden wir uns für ein Mehrgenerationenhaus einsetzen.

Förderung von Wirtschaft und Verkehr im Einklang mit der Natur

Mölln braucht ein günstiges Klima für Gewerbeansiedlungen und Firmengründungen. Gemäßigte Gewerbesteuersätze, eine passende Verkehrsinfrastruktur, eine gute Vernetzung von Betrieben und eine kluge, vorausschauende Politik bei der Flächennutzungsplanung sind dafür notwendig.

Wir möchten in Zukunft dafür sorgen, dass in Mölln Erweiterungsflächen für Unternehmen bereitstehen.

Für die Entwicklung Möllns ist es unerlässlich, dass auch in Zukunft noch Bauland zur Verfügung steht. Die gezielte Beseitigung von Bauruinen und unansehnlichen Baulücken sowie die Möglichkeit der Nachverdichtung sind für uns Schwerpunkte.

Ein besonderes Gewicht hat für uns die Entwicklung der Möllner Altstadt. Die Situation ist zurzeit unbefriedigend. Die SPD hat schon vor zwei Jahren ein geschlossenes Konzept für die Altstadt vorgelegt, das auf einer der letzten Einwohnerversammlungen zunächst zurückgestellt wurde.

Wir wollen unser Konzept der Altstadtentwicklung, das von Gutachtern gelobt und empfohlen wurde, wieder nach vorne bringen und zusammen mit dem klimafreundlichen Verkehrskonzept erneut zur Diskussion stellen. Wir sind gegen eine Vollsperrung der Hauptstraße, aber wollen den Durchgangsverkehr reduzieren. Die Schaffung neuer attraktiver Aufenthaltsflächen in der Altstadt bildet den Kern unseres Konzeptes. Den Erlebnischarakter in der Altstadt zu stärken, ist der beste Schutz vor Leerständen, dient der Förderung des Einzelhandels und stärkt den Tourismus.

Möllns Status als Sanierungsgebiet bietet für unser Vorhaben günstige Bedingungen. Insbesondere das Sanierungsgebiet „Bahnhof/ Ziegelseeviertel“ bietet weitreichende Chancen für die Zukunft Möllns. Hier einen attraktiven Flaniergang am Ziegelsee für Einheimische und Touristen mit Gastronomieangeboten zu schaffen, ist unser Ziel.

Dem Vorbildcharakter städtischer Gebäude wollen wir mehr Beachtung schenken. Ein vorsorgendes Immobilienmanagement und hohe Energiestandards sowie ein ästhetisch wertvolles Erscheinungsbild sind uns dabei wichtig.

Mehr Vielfalt und Qualität im Tourismus

Tourismusentwicklung ist für Mölln ein Schlüsselbereich. Eine reichhaltige touristische Infrastruktur bietet überaus günstige Bedingungen für den Tourismus in Mölln: Mit unserem renovierten Kurpark, der Minigolfanlage, zwei städtischen Museen, dem Luisenbad, dem Wasserturm, der Jugendherberge, dem Naturerlebnispfad und dem Naturparkzentrum Uhlenkolk einschließlich des Wildparks sind wir gut aufgestellt. Mit den Eulenspiegel-Festspielen und dem Festival der internationalen Begegnungen setzen wir regelmäßig High-Lights und erreichen eine überregionale Resonanz. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir fortsetzen und gerade im Jahr der 825-Jahr-Feier noch steigern.

Auch im Tourismusbereich gilt es mit kluger Vorausschau öffentliche Mittel gezielt zur Schließung von Lücken einzusetzen. So fehlt in Mölln ein 4-Sterne-Hotel, das Busreisende aufnehmen und Gästen wie Einheimischen Wellnessangebote auch im medizinischen Bereich bieten kann. Eine gezielte Ausweisung von Potentialflächen ist hierbei der richtige Weg. Über einen gelungenen Außenauftritt im Internet, auf Messen und in Anzeigen können weitere Marktpotentiale ausgeschöpft und Arbeitsplätze im Tourismus gesichert werden.

Möglichkeiten schaffen mit unserem Naturparkzentrum „Uhlenkolk“

Mölln besitzt eine eigene Stadtforst, einen attraktiven Wildpark und seit kurzem ein eigenes Naturparkzentrum „Uhlenkolk“ mit überregionaler Bedeutung.

Trotz der Kritik hat die SPD in Mölln das Naturparkzentrum „Uhlenkolk“ von Anfang an unterstützt und gefördert. Wir sehen hier große Entwicklungspotentiale für Mölln. Die Erschließung der einzigartigen Wald-Seen-Landschaft für neue Besuchergruppen mit gleichzeitigem Schwerpunkt der verbesserten Umweltbildung soll Modellcharakter für den nachhaltigen Tourismus bekommen. Schon jetzt bekommt das Möllner Naturparkzentrum landesweite Aufmerksamkeit. Diesen Weg wollen wir weiterführen und professionell absichern. Dabei liegt uns insbesondere das Lernen in der Natur durch Kinder und Jugendliche am Herzen. Im Förderverein sind wir an führender Stelle vertreten und werden mit Sachverstand daran arbeiten, unsern Uhlenkolk zu einem Kompetenzzentrum auszubauen.

Wir sind gegen eine Privatisierung der Möllner Wälder. Über unseren städtischen Forstbetrieb haben wir in der Waldbewirtschaftung viel erreicht: Die ökologische FSC-Zertifizierung ist bei uns Standard. Außerdem haben wir durch die schrittweise Umstellung der privaten Jagdpachten auf Verwaltungspachten die Lage unserer Wälder weiter verbessert. Die Anlage eines eigenen Energiewaldes für die Holzentnahme durch Privatpersonen wollen wir prüfen.

Das Vorhalten von Naturschutzflächen als Ausgleichsflächen hat eine hohe Priorität, damit zukünftige Bauvorhaben ökologisch verträglich umgesetzt werden können.

Die Pflege städtischer Grünflächen ist für das Erscheinungsbild unserer Stadt Mölln besonders wichtig. Baum- und Beetpatenschaften werden wir unterstützen, die Aktion „Offener Garten“ in Mölln anregen und die Umwandlung der Feldbäckerei zu einer Feierwiese für die Möllner Bevölkerung und für Touristen prüfen.

Den Tierschutz möchten wir durch eine Förderung der guten Arbeit unseres Tierschutzvereines sicherstellen.

Dass attraktive Freizeit- und Erholungsangebote im Wildpark und im Luisenbad für alle kostenfrei bleiben, ist uns auch langfristig ein Anliegen.

Mölln braucht dringend eine starke SPD 
mit Kompetenz und unserer Arbeit im Team
werden wir unsere Ziele erreichen