Der Mensch zuerst!

Veröffentlicht am 26.04.2018, 20:22 Uhr     Druckversion

Mit Jockel Grätsch hat die SPD Mölln einen besonders kompetenten Kandidaten in Sachen Barrierefreiheit für die Kommunalwahlen am Start. Er war das Herz und die Seele des Lebenshilfewerks und widmet sich auch jetzt nach seiner Zeit als Geschäftsführer dort dieser Lebensaufgabe. „Barrierefreiheit fängt im Kopf an“, sagt Jockel Grätsch.

Es sei eine gesellschaftliche Aufgabe, denn „die Notwendigkeit der Barrierefreiheit. Er fügt hinzu, dass Barrierefreiheit ein Querschnittsthema sei und sich nicht nur auf den Ausgleich von körperlichen oder sinnesbezogenen Behinderungen beziehen dürfe, sondern beispielsweise auch im Bereich der verständlichen Sprache angewendet werden müsse. Bescheide von Behörden könnten noch viel einfacher und verständlicher verfasst werden, damit die Betroffenen ihre Rechte wahrnehmen könnten. Die Kreistagskandidatin der SPD in Mölln, Heike Bäumner-Hansen, stimmt dem zu. Die SPD habe schon 2009 auf Bundesebene die verständliche Sprache propagiert. Die Ämter in Mölln hätten ihr Behördendeutsch inzwischen ja schon wesentlich abgemildert. Aber auch sonst habe Mölln im Bereich Barrierefreiheit viel zu bieten. So habe die SPD dafür gesorgt, dass es in Mölln einen Behindertenbeauftragten gibt. Thorsten Blasey sei ein regelmäßiger Teilnehmer im Bauausschuss und helfe den Kommunalpolitikern, alle Bauvorhaben auf Behindertentauglichkeit abzuklopfen. Elke Heitmann ergänzt, dass Barrierefreiheit überall gelten solle, denn jede Mutter mit Kinderwagen und jeder Radfahrende kenne die Schwierigkeiten, Treppen zu überwinden oder in öffentlichen Verkehrsmitteln Platz zu finden. Heike Bäumner-Hansen fügte hinzu: „Es ist Kreisaufgabe, dafür zu sorgen, dass der öffentliche Nahverkehr für alle ohne Schwierigkeiten nutzbar ist.“ Niklas Gaidetzka erklärte, dass die Möllner SPD für die nächsten fünf Jahre einen Aktionsplan entwickelt habe, den sie konsequent abarbeiten wolle. Ziel sei es, dass Mölln für alle zugänglich gemacht wird und beispielsweise jeder Mensch an allen Veranstaltungen und Angeboten uneingeschränkt teilnehmen könne, wenn er es denn wolle. Alle waren sich einig, dass Mölln auf einem guten Weg sei, die Stadt Mölln für wirklich alle Menschen attraktiv und lebenswert zu machen.




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