SPD M├Âlln diskutiert weiter ├╝ber Sportf├Ârderung

Veröffentlicht am 21.12.2017, 15:32 Uhr     Druckversion

Nachdem in der letzten Sitzung der Möllner Stadtvertretung engagiert über die Möglichkeiten und Wege der Sportförderung diskutiert wurde, hat sich die Fraktion der SPD erneut mit dem Thema befasst.

Der Stadtvertretung lag ursprünglich ein Antrag der CDU zur Neufassung der Sportförder-Richtlinien vor. In diesem Antrag wollte die CDU u. a. Vorsehen, dass den Sportvereinen pauschal Mittel für die Förderung der Jugendarbeit zugestanden werden sollten. Die Verteilung der Mittel sollte danach in einer Art Kopfpauschale umgesetzt werden. In dieser pauschalen Form sah sich die SPD-Fraktion nicht in der Lage dem zuzustimmen. Uwe Schlegel als Fraktionsvorsitzender der SPD verwies darauf, dass an der Notwendigkeit der Förderung der Jugendarbeit der Sportvereine  kein Zweifel bestehe, es müsse aber über den Weg und die Kontrolle der Verteilung der öffentlichen Mittel  noch einmal nachgedacht werden.

Eine Kopfpauschale ohne Zweckbindung könnte die Vereine dazu verleiten aktive und vor allem passive Mitglieder anzuwerben, um sich ein möglichst großen Betrag der Steuergelder zu sichern. Die Stadt Mölln wäre völlig überfordert, hier die Vereine darauf zu überwachen, ob es jugendliche Mitglieder in den Vereinen gibt und was mit den Steuergeldern tatsächlich  geleistet wird.

Kirsten Patzke von der  SPD-Fraktion möchte dagegen  die Jugendarbeit der Sportvereine zweckgebunden finanzieren. Durch zweckgebundene Anträge an den Fachausschuss der Stadtvertretung sollen die Sportvereine an die Fördermittel kommen. Dazu sollten entsprechende Gelder im Haushalt vorgesehen werden. Die Sportvereine müssten dann dem Fachausschuss darlegen, warum Mittel beantragt werden und was damit für die Jugendarbeit geschieht. Eine Kopfpauschale, wie von der CDU vorgesehen, würde öffentliche Mittel ohne Nachweis von Aktivitäten bedeuten. Nach Ansicht der SPD-Fraktion sei mit der Zweckbindung eher gewährleistet, dass aktive Vereine und aktive Jugendarbeit gefördert werden. Eine Kopfpauschale könnte dagegen zum Abkassieren öffentlicher Mittel ohne Nachweis von Gegenleistung führen.

Schlegel begrüßte insofern den Weg, dass nunmehr der zuständige Ausschuss den weiteren Weg der Sportförderung bespreche und entscheide. Da im Haushalt entsprechende Mittel vorgesehen wurden – die allerdings mit einem Sperrvermerk versehen wurden – könne nun der Ausschuss eine sachgerechte Lösung für die Sportförderung treffen, statt Steuergelder gewissermaßen mit der Gießkanne über die Sportvereine auszuschütten.

Für Rückfragen zu dieser Pressemeldung steht Detlef Fahlbusch zur Verfügung: Tel. 01722965874, E-Mail: detlef.fahlbusch@gmx.de




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