Heute 24.09.17

Sönke Rix, MdB
17:30 Uhr, Wahlparty ...

Los! Mach mit!
Wahlprogramm 2013-2018

Sozial, gerecht, vor Ort!

So­zi­al­de­mo­kra­ti­sche Po­li­tik für Bordesholm

2013 – 2018

 

Wir wollen Familien fördern und unterstützen, denn Familien sind unsere Zukunft!

Familie ist da, wo Kinder sind. Deshalb fördern wir eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und werden weder an der Kinderbetreuung noch an der Förderung einer modernen Schule sparen. Die Gemeinschaftsschule, als schulisches Angebot für alle Kinder, ist erreicht. Die gymnasiale Oberstufe wird kommen. Wir werden alle Kräfte einsetzen, um das bestehende Ganztagsangebot noch zu verbessern.

Die heimische Wirtschaft kann sicher sein, in uns eine Kraft an ihrer Seite zu haben, die sich für ihre Belange einsetzen wird.

Wir wollen in Bordesholm ein demokratisches und solidarisches Miteinander der Generationen organisieren und fördern. Es ist unser Anliegen, soziale Benachteiligungen und Ausgrenzungen von Menschen zu verhindern. Wir wollen dafür eintreten, dass alle Menschen selbstbestimmt leben können.

Besonders unsere vielen Vereine und Organisationen tragen dazu bei, dass wir in einer lebens-und liebenswürdigen Gemeinde leben.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD engagieren sich ehrenamtlich, weil wir die Zukunft vor Ort konkret mitgestalten wollen. Das tun wir in diesem Jahr schon seit 100 Jahren. Niemand kann auf eine längere Geschichte und auf intensivere Politik vor Ort zurückblicken. Wir wollen auch in der Zukunft Verantwortung übernehmen und wollen auch andere motivieren, aktiv zu sein. Damit sichern wir den Bestand der Demokratie. Sie wächst nicht von alleine, sondern ist abhängig vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

Dieses Engagement wollen wir durch mehr Möglichkeiten der Beteiligung an der Meinungs- und Entscheidungsfindung stärken und fördern.

The­men die­ses Wahl­pro­gramms:

  1. Kinder, Jugend und Familien
  2. Seniorinnen und Senioren
  3. Bildung
  4. Sport und Gesundheit
  5. Arbeit und Wirtschaft
  6. Umwelt- und Klimaschutz
  7. Kultur
  8. Tourismus
  9. Ortsentwicklung, Städtebau und Infrastruktur


1. Kinder, Jugend und Familien

Das Bild  der Familie hat sich gewandelt. Deshalb müssen wir die Angebote entsprechend weiterentwickeln. Die SPD will deshalb:

1. Angebote und Initiativen unterstützen, damit alle Kinder und Jugendlichen die gleiche Chance     
    bekommen, am umfangreichen Bildungs-und Freizeitangebot teilzuhaben. Hierzu gehören bspw.:

  • die Lokale Bildungslandschaft
  • der runde soziale Tisch
  • der Jugendtreff

2. vor Ort ein gutes Betreuungsangebot sicherstellen. Hierzu gehören bspw.:

  • weiterer Ausbau der U3 Betreuung
  • Tagesmütterschulung
  • die Ganztagsbetreuung

3. den Austausch von älteren und jüngeren Menschen fördern. Hierzu gehört bspw.:

  • die Bürgerbörse

4. Unterstützungsangebote für  Menschen in sozialen Notlagen. Hierzu gehören bspw.:

  • die Sozialstation
  • die Kleiderkammer
  • die Tafel

5. die gleichberechtigte Teilhabe der Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben.   
    Hierzu gehört bspw.:

  • ein barrierefreies Bordesholm

 

2. Seniorinnen und Senioren

Wir wollen, dass alle Menschen im Alter ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben führen können.

Die SPD will deshalb:

1. Eine gute Infrastruktur und Angebote im Ort für ältere Menschen. Hierzu gehören  bspw.:

  •  Gut erreichbare Einkaufsmöglichkeiten
  •  Gut erreichbare Freizeitmöglichkeiten

2. Generationsübergreifende Zusammenarbeit                                                                 

3. Ausbau von Tagesangeboten und nicht stationären Angeboten        

4. Beratungsangebote vernetzen durch einen Runden Tisch. Hierzu gehört bspw.:

  • die Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Amtes

5. ältere Menschen in die Entscheidungen der Gemeinde einbeziehen. Hierzu gehört bspw.:

  • den Seniorenbeirat als Beratungsgremium in Entscheidungen der Gemeinde einbinden

 

3. Bildung

Schule sowie außerschulische Bildung ist eine Chance für Jede und Jeden. Wir setzen uns für soziale Rahmenbedingungen ein, in denen die Bürger ihre  individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen weiterentwickeln können. Die SPD will deshalb:

1. die Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe in Bordesholm stärken und ausbauen.

2. die Schülerbeförderung verbessern

3. die schrittweise Entwicklung unserer Schulen zu Ganztagsschulen.

4. die Bücherei erhalten und stärken.

5. die Arbeit der Volkshochschule Bordesholm-Wattenbek ausbauen und als eigenständigen Garant für 
    lebenslanges Lernen unterstützen.


4. Sport und Gesundheit

Besonders vor dem Hintergrund der sich wandelnden Lebensbedingungen, die schon bei Kindern und Jugendlichen zu Bewegungsarmut und verändertem Sozialverhalten führen, ist eine gute Sportförderung besonders wichtig. Die SPD will deshalb:

1. alle Bordesholmer Sportvereine weiterhin fördern und unterstützen.

2. die Sportstätten je nach Haushaltslage ausbauen oder sanieren.

3. eine verbesserte Übersicht über die örtlichen Sport- und Gesundheitsangebote. Hierzu gehört bspw:

  • ein Nachschlagwerk initiieren mit einer Übersicht über die Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten in Bordesholm.

4. eine bessere Beschilderung von Rad-, Wander- und Reitwegen im gesamten Amtsgebiet

 

5. Arbeit und Wirtschaft

Han­del, Hand­werk, Ge­wer­be und Dienst­leis­tungs­be­trie­be sind die Grundlage für die Existenz eines lebendigen Bor­des­holm. Sie schaf­fen Aus­bil­dungs­plät­ze vor Ort für die jun­gen Er­wach­se­nen. Die SPD will des­halb:

1. ak­ti­ve Wirt­schafts­för­de­rung be­trei­ben. Hier­zu soll eine zen­tra­le An­lauf­stel­le bei der Ver­wal­tung      
   (Amt Bor­des­holm) für die Wirt­schaft in Zu­sam­men­ar­beit mit der Wirtschafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft 
   des Krei­ses ein­ge­rich­tet wer­den.

2. die hei­mi­sche Wirt­schaft bei der Um­set­zung des Kon­zep­tes zur Stär­kung des Ein­kaufs­stand­orts 
    Bor­des­holm un­ter­stüt­zen.

3. die Ver­mark­tung re­gio­nal er­zeug­ter Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen und da­durch re­gio­na­les Den­ken
    in der Wirt­schafts­för­de­rung stär­ken.

4. Un­ter­neh­men wei­ter­hin gute An­sied­lungs­vor­aus­set­zun­gen bie­ten, damit Ar­beits- und Aus­bil­dungs-­
    plät­ze in Bor­des­holm er­hal­ten und neue ge­schaf­fen wer­den kön­nen.

5. die Ver­sor­gungs­be­trie­be Bor­des­holm in ihrer öko­lo­gi­schen Aus­rich­tung mit er­neu­er­ba­ren En­er­gie­-
    trä­gern wei­ter för­dern und in der Hand der Ge­mein­de hal­ten.

6. bei öf­fent­li­chen Aus­schrei­bun­gen und Auf­trä­gen Ta­rif­treue und die Ein­hal­tung von Min­dest­löh­nen.

7. bis 2020 die Stromerzeugung durch erneuerbaren Energien aus der Region sicherstellen.

 

6. Umwelt- und Klimaschutz

Die Bewahrung und die Wiederherstellung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sind im wahrsten Sinne eine Überlebensfrage für uns und unsere Nachkommen. Für die umweltfreundliche Gemeinde Bordesholm muss eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung weiterhin gewährleistet bleiben. Die SPD will deshalb:

1. die Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Bordesholmer Umlandes weiter ausbauen. Hierzu 
     gehören bspw.:

  • die Renaturierung der Zuflüsse zum Bordesholmer See.
  • ein kommunales Energie- und Klimaschutzprogramm.
  • entsprechende Maßnahmen wie der Ausbau der Nahwärmeerzeugung

2. die Zusammenarbeit mit den Naturschutzinitiativen stärken. Hierzu gehören bspw.:

  • der BUND und andere Verbänden.

3. konkrete Maßnahmen im Sinne der biologischen Vielfalt in Bordesholm durchführen. Hierzu gehören 
    bspw.:

  • Erhalt und Förderung naturnaher Gewässer (Stintgraben, Bordesholmer See).
  • Erhalt von Knicksystemen, Baumreihen und des Hochzeitswaldes.
  • die Sicherung der Wälder.

4. die Sicherung und Entwicklung von umweltpädagogischen Erlebnisorten. Hierzu gehören bspw.:

  • der Naturerlebnisraum
  • der Ökopfad.

5. die planungsrechtliche Sicherung von Freiflächen.Hierzu gehören bspw.:

  • Grünzonen und der Grüngürtel um Bordesholm
  • ökologisch wertvolle Flächen
  • Erholungsflächen wie der Veranstaltungsplatz
  • Kleingärten
  • Hundeauslaufbereiche.

6. den nicht-motorisierten Personenverkehr stärken. Hierzu gehören bspw.:

  • den Rad- und Fußgängerverkehr im Ort erleichtern
  • den Ortsmittelpunkt weiter stärken und attraktiv machen.

7. den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken. Hierzu gehören bspw.:

  • eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, auch durch Unterstützung neuer Technologien zur Erreichbarkeit
  • die Chancen einer Stadt-Regional-Bahn ausloten

 

7. Kultur

Kultur lebt von öffentlichem und privatem Engagement. Daher sind die Vielfalt der verschiedenen Träger und die Unterstützung durch ehrenamtlich mitwirkende Bürgerinnen und Bürger in Vereinen und Organisationen wichtig. Die Vielfalt der kulturellern Angebote ist eine Attraktion über den Ort Bordesholm hinaus. Diesen wichtigen Bestandteil des Zusammenlebens gilt ist zu pflegen und zu fördern. Diesen gilt es zu pflegen und zu fördern. Die SPD will deshalb:

1. die Klosterinsel als historisches Ensemble erhalten und pflegen, insbesondere die Klosterkirche mit 
    ihrem vielseitigen Kulturangebot und die Bordesholmer Linde. Hierzu gehört bspw.:

  • Die Präsentation der archäologischen Funde im Gewölbekeller weiter ausbauen.

2. die Arbeit der Heimatsammlung sowie der weiteren Vereine für lokale und regionale Geschichte 
    unterstützen.

3. das Amt des Kulturbeauftragten der Gemeinde erhalten und fördern.

4. den Kulturwanderweg auf ganz Bordesholm ausweiten.

5. das Bürgerhaus noch mehr als bisher für alle Bürgerinnen und Bürger nutzbar machen.

6. das Kulturforum Savoy-Kino erhalten und weiterentwickeln.             

7. die Beziehungen zu unserer lettischen Partnergemeinde Kekava fördern und ausbauen.

 

8. Tourismus

Wir wollen die große Chance nutzen, die Bordesholm mit dem Zertifikat „Anerkannter Erholungsort“ durch das Wirtschaftsministerium S-H in 2012 erhalten hat. Auf diesen von der SPD initiierten Erfolg wollen wir aufbauen. Dazu benötigen wir eine übergeordnete Marketingstrategie, die Bordesholm als Zentralort im Bordesholmer Land bzw. als  Teil vom Naturpark Westensee / Obere Eider betrachtet. Die SPD will deshalb:

1. den Erholungsort Bordesholm im Zusammenhang mit dem Bordesholmer Land, dem   Naturpark 
    Westensee/Obere Eider und dem Tourismusverband Mittelholstein/Nord-Ostsee-Kanal präsentieren.

2. für den Erholungsort und seine Umgebung ein Marketingkonzept erarbeiten.

3. die Schönheit der Landschaft und ihre Besonderheiten in der Marketingstrategie als wesentlichen 
    Aspekt hervorheben.

4. den Ökopfad weiterentwickeln und seinen Bekanntheitsgrad erhöhen.

5. die Badestelle in Bordesholm weiterentwickeln. Hierzu gehören bspw.:

  • den Grundstückserwerb vom Land Schleswig-Holstein prüfen.
  • einen neuen Badekiosk errichten.
  • das Gelände attraktiver gestalten.

6. mit den anderen Gemeinden des Amtes Bordesholm gemeinsam das Netz der Rad-, Wander- und 
    Reitwege weiterentwickeln.

7. die Angebote für Wohnmobilnutzer erweitern und attraktiver gestalten.

 

9. Ortsentwicklung, Städtebau und Infrastruktur

Die Ortsentwicklung soll an den Bedürfnissen der Einwohnerinnen und Einwohner Bordesholms, an den Umweltbelangen und einer sozial- und umweltverträglichen Wirtschaft ausgerichtet sein. Die baukulturellen Wurzeln Bordesholms gilt es zu stärken und zu fördern und im Gegenzug, Fehlentwicklungen behutsam aber effektiv zu korrigieren. Die SPD will deshalb:

1. eine nachhaltige, umweltbewusste Ortsentwicklung. Hierzu gehören bspw.:

  • ein langfristiges städtebauliches Konzept zur Klosterinsel entwickeln, um so den Ursprungsbereich Bordesholms zu sichern.
  • die Pflege und Sanierung der ortsbildprägenden Plätze im neuen Ortszentrum, in Eiderstede und auf der Klosterinsel.
  • die erfolgreiche Entwicklung des Zentrums fortsetzen.

2. ein städtebauliches Konzept für Bordesholm mit den Entwicklungsperspektiven für die nächsten 
    Jahrzehnte erarbeiten und mit den übrigen Gemeinden des Amtes abstimmen.

3. den Grüngürtel um Bordesholm erhalten, zu dem auch der Veranstaltungsplatz gehört.

4. Wohnungsbau und Wohnformen für unterschiedliche soziale Bedürfnisse und für neue Wohn- und 
    Lebensformen ermöglichen und damit den Folgen des demographischen Wandels durch aktives
    Handeln begegnen.

5. vor Ausweisung neuer Baugebiete zunächst die innerörtlichen Brachflächen oder kaum genutzte
    Grundstücke nutzen. Dies dient dem sparsamen Umgang mit der Ressource Boden und  ist
    wirtschaftlich, da es die vorhandene Infrastruktur (Straßen, Leitungen) besser ausnutzt.

6. eine ökologische Ausrichtung bei Bau und Sanierung öffentlicher Gebäude mit umweltverträglichen, 
    energiesparenden Baustoffen, entsprechender Energieversorgung mit stetiger Überprüfung zur
    langfristigen Sicherstellung der Ziele.

7. die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr unterstützen und in Zusammenarbeit mit ihr neue Wege im 
    Rettungswesen und beim Brandschutz entwickeln.

8. Rad- und Wanderwege in die Bauleitplanung aufnehmen.

9. Für alle Bürgerinnen und Bürger flächendeckend einen Zugang zu modernen Medien schaffen.

 
Ministerpräsident

SPD, Bordesholm, Albig

Für uns im Landtag

Für uns im Kreistag

SPD, Bordesholm, Lüth
Hans-Jörg Lüth

Für uns im Bundestag

S
önke Rix
Für uns im Europaparlament