Hölck begrüßt geplante Verschärfung der Mietpreisbremse
geschrieben von THoelck am 07.02.2018, 21:20 Uhr


Bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin hat sich die SPD erneut mit einem Thema durchgesetzt. Die Mietpreisbremse soll verschärft werden, damit sie tatsächlich wirksam ist. Darauf weist der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Wohnungsbauexperte Thomas Hölck aus Haseldorf hin.



Vermieter müssen künftig offenlegen, was der Vormieter gezahlt hat. Das schafft die notwendige Transparenz. Hölck: „Weil es steigende Mieten nicht nur nach einem Mieterwechsel gibt, schützen wir Mieterinnen und Mieter künftig vor überzogenen Mieterhöhungen nach Hausmodernisierungen. Wir drücken die Umlage auf die Miete von 11 auf 8 Prozent und führen eine Kappungsgrenze ein.“ Luxussanierungen sollen verhindert werden. Außerdem hat die SPD den Ausbau des sozialen Wohnungsbaus um zusätzlich 2 Milliarden Euro durchgesetzt. So wird den Menschen bei einem angespannten Wohnungsmarkt die dringend notwendige Perspektive auf bezahlbare Wohnungen gegeben, erklärt Hölck.



Vor diesem Hintergrund fordert der SPD-Abgeordnete die Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein auf, ihre Pläne zur Abschaffung der Mietpreisbremse aufzugeben.



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