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Kämpferische Genoss*innen und Folk-Musik beim Neujahrsempfang der Wedeler SPD
Herausgeber: SPD-Wedel am: 15.01.2018, 14:54 Uhr

Mittlerweile ist es zur Tradition geworden: Auch dieses Jahr hat die Wedeler SPD einen Neujahrsempfang veranstaltet, um gemeinsam mit den Genoss*innen und Wedeler Bürger*innen ins neue Jahr zu starten. Über 60 Interessierte folgten der Einladung ins Foyer des Wedeler Theaters.



Dort begrüßte der Ortsvereinsvorsitzende Kurt Lothar Barop die Anwesenden mit einem Rückblick auf das politisch bewegte Jahr 2017. Trotz der Rückschläge auf Landes- und Bundesebene hob Barop auch die positiven Ergebnisse hervor: Das gute Abschneiden der SPD bei den Landtagswahlen macht Mut für die diesjährigen Kommunalwahlen. Dafür befinden sich die Wedeler Sozialdemokrat*innen derzeit in den Vorbereitungen: Ein Wahlprogramm wird geschrieben und auf der Jahreshauptversammlung am kommenden Mittwoch die Liste aufgestellt und die Wahlkreise vergeben. Klares Ziel der Wedeler SPD: Stärkste Kraft werden.



Der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Hölck bedankte sich für die Unterstützung im Landtagswahlkampf und hob hervor, wie viel Spaß der ihm gemacht habe. Eingerahmt von Mettbrötchen und Zitronenrolle hatten er und Wedeler Sozialdemokrat*innen an etlichen Haustüren geklingelt, Schritte für die Fitness-App gesammelt, sich Wünsche und Sorgen angehört und für sozialdemokratische Ideen geworben. Nach diesen Erfahrungen freut sich Hölck auf den Kommunalwahlkampf. In diesem ginge es auch darum deutlich zu machen, wie viele Wahlkampfversprechen Daniel Günther bereits gebrochen habe, griff er den CDU-Ministerpräsidenten scharf an. Auch gegen die übrigen Mitglieder der Kieler Jamaika-Koalition teilte er kräftig aus, insbesondere beim Thema Kohlekraftwerk Wedel, das zuletzt immer wieder mit säurehaltigen Partikelemissionen aufgefallen ist, fand er deutliche Worte für den Grünen Robert Habeck: „Ist der überhaupt Umweltminister oder bereitet er sich schon auf Berlin vor?“ Lobend erwähnte er dagegen Kerstin Lückow, die mit ihrer Bürgerinitiative hartnäckig gegen das Kraftwerk kämpft. Auch bundes- und europapolitische Inhalte wie die Ergebnisse der Sondierungsgespräche fanden Platz in seiner Rede, die er mit einem deutlichen Plädoyer für die Vereinigten Staaten von Europa schloss, die die SPD bereits 1925 nach den schrecklichen Erfahrungen des europäischen Nationalismus im Heidelberger Programm gefordert hatte.



Nach den Redebeiträgen gab es bei Schnittchen noch viele angeregte Gespräche zwischen den Anwesenden. Kontrovers wurde über die vom SPD-Bundesvorstand vorgeschlagenen Koalitionsverhandlungen mit der Union, über die am kommenden Sonntag ein außerordentlicher Bundesparteitag in Bonn entscheiden wird, diskutiert. Auch die Kommunalwahl war Thema. Alles wurde untermalt von den melodischen Gitarrenklängen von „Time for Folk“, die mittlerweile wie die Schmalzbrote zum festen Repertoire des Wedeler SPD-Neujahrsempfangs gehören. So lässt sich in ein neues Jahr starten.


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