Mischung aus Trotz und Rotz

Veröffentlicht am 01.02.2018, 10:59 Uhr     Druckversion

SPD-Planungsausschuss-Mitglied Friedhelm Michalke kommentiert den im Wedel-Schulauer-Tageblatt erschienenen Ausblick der CDU-Fraktion für 2018:

Oh, oh, der bedauernswerte Herr Kissig. Da hat der Wahlkampf noch gar nicht begonnen, da schlägt er schon wild drauf ein, auf die politischen Kontrahenten. Eine Mischung aus Trotz und Rotz serviert er uns als Jahresausblick der CDU-Fraktion, malt rot-rot-grüne Gespenster an die Wand und geißelt das angebliche Blockadeverhalten der SPD. Und das alles in einem rüpelhaften Ton, dass man sich wundert. Ist das die so starke CDU? Das klingt nicht nach Erfolg, das klingt eher klein und trotzig. Nur wegen ein paar verlorener Ratsabstimmungen? Frust macht ja bekanntlich aggressiv. Vielleicht erklärt das den Erregungszustand des Fraktionsvorsitzenden. Einer sachlichen Debatte ist das nicht besonders förderlich. Selbstverständlich will auch die SPD die katastrophale Verkehrssituation durch eine nördliche Umfahrung entschärfen. Aber bitte nicht nach dem Modell „Verschiebebahnhof“. Eine Entlastung hier, den Stau dann dort. Da geht die SPD nicht mit. Sie fordert ein Gesamtkonzept und eine unbeschrankte Querung der S-Bahn. Anders wird es keine nachhaltige Lösung geben. Darüber lohnt es sich zu streiten. Na, vielleicht demnächst, wenn die CDU sich wieder beruhigt hat.

 

Friedhelm Michalke

Mitglied im Planungsausschuss für die SPD




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