Jugendfreizeitfläche

Weg frei für den Mehrgenerationenplatz

Nach einer langen Zeit an Beratungen in verschiedenen Gremien hat die Gemeindevertretung am 23. März den Weg für die Errichtung eines Mehrgenerationenplatzes bei Bogenwiese und Tennisplätzen freigemacht.

Auf den Tisch wurde dieses Thema durch die Erfolge der Baseball Mannschaft des TSV Holm gebracht, welche eine Erweiterung des bisherigen Baseball-Stadions erforderlich machen. Dafür muss aber die alte Freizeitfläche mit Bolzplatz und Halfpipe zum Skaten weichen. Sehr früh wurde die Fläche zwischen den Tennisplätzen und Bogenwiese als Alternative ins Spiel gebracht. Im Laufe des Prozesses wurde insbesondere auf Initiative der Jugend, die dabei über die Jugendversammlung eingebunden war, das Konzept eines einfachen Umzugs der bisherigen Anlage durch die Gestaltung einer neuen und breiter aufgestellten Freizeitfläche ersetzt. Dem Wunsch haben wir uns natürlich nicht verwehrt.

Bereits im letzten Jahr hatte die Gemeinde eine Förderung des Projektes durch EU-Gelder über die Aktiv Region angefragt. Um die Chancen einer finanziellen Förderung zu steigern, haben wir das Konzept einer Freizeitfläche für Jugendliche zu einem Mehrgenerationenplatz für mehr Bevölkerungsgruppen umgestaltet. Anfang dieses Jahres wurde schließlich ein finales Konzept in die Gremien der Gemeinde Holm gegeben. Der Mehrgenerationenlatz wird ein Streetball-Feld (für Fußball, Handball und Basketball), einen Kletterfelsen, ein Trampolin, eine Slagline, einen Trimmdich-Pfad, eine Grill-Ecke und eine Boule-Fläche enthalten.

Die Gesamtkosten sollen Ende rund 207.000 Euro betragen. Hohe Kosten für Planung und den Lärmschutz treiben die Gesamtkosten dabei in die Höhe. 55% der Netto-Kosten sollen dabei durch die Aktiv Region getragen werden, die Gemeinde Holm trüge dann noch 111.000 Euro der Kosten. Wir bewegen uns damit im Rahmen des Haushaltsansatzes. Die SPD Holm hatte anfangs die Forderung vertreten, dass sich der TSV an den Umzugskosten der alten Freizeitfläche beteiligen solle, da er den Umzug überhaupt erforderlich macht. Wir haben diese Forderung aber letztendlich nicht weiter aufrechterhalten, da es sich nicht nur um einen einfachen Umzug, sondern um die Erstellung einer völlig neuen und anderen Anlage handelt. Die Forderung nach einer Kostenbeteiligung des TSV war daher in den Augen der SPD-Fraktion nicht mehr vertretbar.

Die derzeitige Freizeitfläche neben dem derzeitigen Baseballstadion

Der finale Entwurf des Mehrgenerationenplatzes

Für uns im Bundestag

Für uns im Landtag: Thomas Hölck

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