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Juni 2015

Jusos fordern Neubau der Schlichtwohnungen

Teil der jüngsten Sitzung des Holmer Bauausschusses war eine Begehung einer der Schlichtwohnungen am Lehmweg. Grund war die Initiative des Holmer Flüchtlingscafés, die auf die katastrophale Wohnsituation  einer syrischen Flüchtlingsfamilie aufmerksam gemacht hatte. Die Initiative hatte bei der Gemeinde den Neubau der Schlichtwohnungen beantragt. (das ganze Schreiben ist im Ratsinfoportal des Amtes Moorrege einsehbar)

Aus der Begehung ziehen nun auch die Jusos Holm-Wedel das Fazit: die alten Schlichtwohnungen müssen durch neue ersetzt werden. Der derzeitige Zustand sei menschenunwürdig und einfach nur peinlich, bedenkt man den relativen Wohlstand der Gemeinde Holm und der Holmer Bevölkerung. „Ich habe mich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich geschämt, Holmer zu sein“, so Juso-Chef Maximilian Krause, der bei der Begehung zugegen war. Die Schlichtwohnungen wurden von der Gemeinde Ende der 1950er Jahre gebaut und sind zur vorrübergehenden Unterbringung von Menschen in Not gedacht. Das sind Menschen, die ihre Wohnung verloren haben oder Asylbewerber, die auf das Ergebnis des Asylantrags warten. Inzwischen sind die Wohnungen in einem desolaten Zustand. Im Bauausschuss einigte man sich darauf, dass die Verwaltung bis zur nächsten Sitzung prüft, welche Kosten durch einen Neubau oder eine Sanierung entstehen würden.

Die Jusos betrachten das nur als Vertagen eines gravierenden wenn auch für einige Personen unliebsamen Themas. Langfristig würde ständiges Sanieren sowieso nicht reichen und wahrscheinlich teurer als ein Neubau. Für die Jusos Holm-Wedel ist es zudem ein Gebot der Menschlichkeit, Menschen, die vor Elend und Krieg geflohen sind, eine würdige Unterkunft zu ermöglichen. Dass es nur Unterkünfte für den Übergang sind, rechtfertig nicht den prekären Zustand der Schlichtwohnungen. Vieles von dem, was wir uns als Gesellschaft an öffentlichen Ausgaben leisten, ist eigentlich nur Luxus, auch wenn man das gar nicht so genau bedenkt. Die Jusos finden: Denen, die in Not sind zu helfen, muss eine Selbstverständlichkeit sein, auch in Holm. 

 
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