November 2014

Breite Themenpalette bei Juso-Treffen

Am Dienstag, den 11.November haben sich die Jusos Holm am Abend im Holmer Haus der Gemeinde getroffen und über Jugendbeteiligung in Holm und Asyl- und Flüchtlingspolitik zu sprechen. Über das Verhältnis zur Linkspartei wurde aus zeitlichen Gründen entgegen der Planung nicht diskutiert.

Über das Thema Jugendbeteiligung war bereits im Dezember 2013 diskutiert worden. Damals hatte man sich für die Einrichtung eines Jugendbeirates ausgesprochen. Dieser hatte zwar zweimal zwischen 2008 und 2013 keine Mehrheit im Gemeinderat gefunden, aber die stattdessen eingerichtete Jugendversammlung wurde zur Jugendbeteiligung als nicht ausreichend beurteilt. Nachdem bei der letzten Jugendversammlung erneut eine verschwindet geringe Beteiligung zu verzeichnen war diskutierten die Jusos über mögliche Maßnahmen. Parallel läuft derzeit zudem eine Online-Umfrage zum Thema „Holmer Jugend und Politik“. Diese ist noch nicht beendet, doch lässt sich ein Trend erkennen: die Holmer Jugend möchte mehr Jugendbeteiligung auch in Form einer ständigen, unparteiischen Vertretung. Jedoch ist die Bereitschaft sich in der Form zu engagieren nicht annährend so hoch, was es schwierig machen könnte, einen Jugendbeirat auf die Beine zu stellen. Am Dienstag wurde das derzeitige Format der Jugendversammlung als nicht ausreichend und auch als nicht jugendfreundlich beurteilt. In einem Brief, der an den Sozialausschuss adressiert ist, wird dies geschildert und auch Verbesserungsvorschläge werden unterbreitet, die im Wesentlichen darauf zielen, die derzeitige Form der Jugendversammlung attraktiver und lebhafter zu machen.

Auch beschäftigten sich die Jusos mit der geplanten Verlegung der Freizeitfläche an den Sportplätzen (Bolzplatz, Basketballkörbe und Halfpipe). Die jetzige Anlage steht aufgrund des durchaus berechtigten Wunsches des TSV, das Baseballstadion zu erweitern, zur Disposition. Eine Verlegung wie sie sich der Bürgermeister vorstellt, nämlich auf die Fläche zwischen Tennisplätzen und Bogenschießanlage, stieß bei den Jusos auf wenig Gegenliebe, da auch dieses Areal sehr stark in der Dorfperipherie liegt. Wichtiger sei aber, dass es keine qualitativen und quantitativen Abstriche gebe. Eine möglicher Alternativstandort wäre zum Beispiel die Fläche neben dem Kinderspielplatz „Im Sande / Am Meierhof /Rhenaer Straße“. Dieses Areal liege zentraler.

Ein weiteres Thema war Asyl- und Flüchtlingspolitik. Das Fazit: Politik und Behörden sind mit dem Flüchtlingsstrom überfordert. Auch sehen die Jusos eine Problematik zwischen der Unterbringung von Flüchtlingen und dem bereits jetzt vorhandenen Mangel an Wohnraum. Die allgemeine Überforderung wird als ein Grund für die wachsenden Ressentiments gegen Flüchtlinge gesehen. Ebenso befanden die Jusos, dass auch die Berichterstattung in den Medien die Vorurteile eher fördere. Man sollte als Gesellschaft noch mehr an der Willkommenskultur arbeiten und noch mehr Chancen für Flüchtlinge bieten (Mehr Förderung in Form von Sprachbildung und Arbeitsmarkttraining sowie Jobperspektiven).

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