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Oktober 2014

Folgende Mitteilung wurde als Reaktion auf den Artikel "Holm wird für Senioren attraktiver" vom 25. Oktober ,erschienen im Wedel-Schulauer-Tageblatt, verfasst:

Jugend nicht vergessen!

Der demographische Wandel macht mehr barrierelosen Wohnraum für Senioren dringend erforderlich – das sehen auch wir so. Er ist eine der wichtigen gesellschaftlichen Veränderungen im 21.Jahrhundert. Es scheint jedoch, dass die Gemeinde eine andere Seite des demographischen Wandels vernachlässigt. Der Anteil unserer Generation wird immer geringer. Ein Blick auf die Holmer Bevölkerungsstruktur macht ein Problem deutlich, das sicher viele Vereine und Verbände hier bereits spüren: viele Menschen verlassen nach oder noch während der Ausbildungszeit Holm und viele kehren auch nicht zurück, obwohl sie eine Familie gründen. Die Frage ist, wie viele Holm aus freien Stücken verlassen oder zur Familiengründung zurückkehren. So sind einige Fälle bekannt, bei denen in den letzten Jahren junge Holm verlassen mussten, weil sie in Holm keinen Mietwohnraum mehr fanden. Die Vereine und Organisationen Holms können sicher von ähnlichen Fällen berichten. Die Farce um die Vergabe der Bauplätze im neuen Baugebiet „Alte Mühle“ zeigt, dass viele ehemalige Holmer dann auch nicht mehr unbedingt zurückkehren. Während also für Senioren viel Mietwohnraum zur Verfügung steht, für Familien neue Baugebiete ausgewiesen wurden, gibt es für junge, oftmals alleinstehende und aufgrund einer Ausbildung oder eines Studiums nicht sehr einkommensstarke Menschen zu wenig Wohnraum. Zudem kann man auch sagen, dass auch für Alleinerziehende und Geringverdiener (Miet-)Wohnraum fehlt.

Es ist also mehr als nur ein falsches Signal an unsere Generation, wenn die Wohnsituation von Senioren, so wichtig sie auch ist, als einziges ganz oben auf der Agenda steht. Die Gemeinde muss endlich Mietwohnraum in ausreichender Zahl für junge Leute schaffen!  Ansonsten kann man davon ausgehen, dass ein ungutes Ungleichgewicht zwischen den Generationen entsteht, welches auch die Holmer Vereine und Verbände spüren werden. Zu wünschen wäre es, wenn sich die Gemeinde nach Abschluss des Projektes „Seniorengerechtes Wohnen“ nun der Schaffung von Mietwohnungen vordergründig für die Altersgruppe von Auszubildenden und Studenten gehen würde. Sicher kann man diese Aussage nicht verallgemeinern, aber wir als junge Erwachsene oder solche, die es bald werden, fühlen uns von der Gemeinde im Stich gelassen. Und man darf die Jugend nicht vergessen!

 

 
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