Wohngelderh├Âhung: Rossmann (SPD) will weitere Verbesserungen

Veröffentlicht am 15.01.2020, 18:00 Uhr     Druckversion

Bundestagsabgeordneter setzt sich für jährliche Anpassung ein

 

„Mit der zum Jahreswechsel in Kraft getretenen Wohngeldreform sind Reichweite und Leistungsniveau des Wohngeldes erhöht worden. Knapp 660.000 Haushalte haben jetzt Anspruch auf Wohngeld, eine Steigerung um 40 Prozent. Gleichzeitig steigt der durchschnittliche Wohngeldbetrag eines Zwei-Personen-Haushalts von 145 Euro auf rund 190 Euro. Das ist ein wirklich guter Schritt vorwärts!“ Das sagt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann. Der Parlamentarier mahnt aber auf Sicht weitere Verbesserungen an. „Die jetzt eingeführte Dynamisierung des Wohngeldes im Zwei-Jahres-Rhythmus darf nicht das Ende der Fahnenstange sein. Die jährliche Anpassung der Zahlungen muss zügig kommen.“

Das Wohngeld sei ein wichtiger Baustein dafür, dass Wohnen auch für einkommensschwache Haushalte bezahlbar bleibt, betont Rossmann. „Dabei ist die neue Dynamisierung ein echter Meilenstein“, findet der SPD-Mann. „Die regelmäßige Anpassung der Leistung an die Miet- und Verbraucherpreisentwicklung sichert nicht nur die aktuellen Verbesserungen auch für die kommenden Jahre, sie nimmt den Menschen auch die Angst, aus dem Wohngeld rauszufallen.“

Dass Rossmann sich trotz der aktuellen Verbesserungen für weitere Schritte einsetzt hat gute Gründe. „Die zwei-jährliche Dynamisierung kann dazu führen, dass Bezieher zwischen den Systemen Wohngeld und Grundsicherung wechseln müssen, weil die Anpassung an ein gestiegenes Mietniveau beim Wohngeld zu spät kommt.“ Dass darüber hinaus auch eine noch aktivere Wohnungsbaupolitik von Bund und Ländern nötig ist, steht für Rossmann außer Frage. „Für bezahlbaren Wohnraum ist der Dreiklang aus Bauen, Schutz der Mieter und einer Bekämpfung der Spekulation mit Wohnungen und Boden unabdingbar“, betont Rossmann.

Homepage: SPD-Pinneberg


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