Borstel-Hohenraden

Gemeinde/Ausschüsse 2017 (April-Juni)

Di., 25.04., 20 Uhr

Bau-, Wege-, Umweltausschuss (BWU)

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Di., 16.05., 20 Uhr

Sozial-, Schul-, Sport-, Kulturausschuss (SSSK)

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Do., 15.06., 20 Uhr

Bau-, Wege-, Umweltausschuss (BWU)

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Mi., 21.06., 20 Uhr

Finanzausschuss (FA)

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Mi., 28.06., 20 Uhr

Sozial-, Schul-, Sport-, Kulturausschuss (SSSK)

Gemeinde Borstel-Hohenraden: Stand 18. April 2017
 
 (Foto: Grundschule Borstel-Hohenraden, erbaut 1927)
 
 
Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir Ihnen die wichtigsten Informationen rund um unsere Gemeinde zur Verfügung stellen. 
 
Im Menü oben gibt es weitere Informationen über unsere Gemeinde. Viel Spaß!
 
 

 

Gemeinde Borstel-Hohenraden

Höhe  4 m u. NN
Größe  14,88 km²
Geographische Lage  9° 49′ östl. Länge / 53° 41′ nördl. Breite
Amtl. Kennzeichen  PI
Telefon-Vorwahl  04101
Postleitzahl  25494

 

Steuer- und Hebesätze (gültig seit 01.01.2011)

 
Grundsteuer A 310 %
Grundsteuer B 310 %
Gewerbesteuer 330 %
Hundesteuer (1. Hund) 68,00 €
 
 

 

Heute:

Unsere Gemeinde Borstel-Hohenraden liegt im nördlichsten aller 16 Bundesländer, in Schleswig-Holstein, und gehört zum Kreis Pinneberg, nahe der Metropole Hamburg.

Borstel-Hohenraden bildet zusammen mit den Gemeinden Ellerbek, Kummerfeld, Prisdorf und Tangstedt das Amt Pinnau. Bis zum 31. Dezember 2006 gehörte unsere Gemeinde zum Amt Pinneberg-Land.

Das Amt Pinnau wurde im Zuge der schleswig-holsteinischen Verwaltungsstrukturreform durch Zusammenschluss der beiden Ämter Bönningstedt und Amt Pinneberg-Land am 01. Januar 2007 gegründet. Mit Wirkung zum 01.01.2013 sind die Gemeinden Bönningstedt und Hasloh aus dem Amt Pinnau ausgetreten und werden nun von der Stadt Quickborn verwaltet.

Per 31.12.2016 leben in unserer Gemeinde 2.432 Einwohner, womit Borstel-Hohenraden die zweitgrößte Gemeinde im Amt Pinnau (13.630 Einwohner) ist.
 
Von der Struktur her hat sich die Gemeinde Borstel-Hohenraden in den vergangenen Jahren von einer Agrargemeinde zu einer Wohngemeinde entwickelt.
 
Im Jahr 1988 feierte unsere Gemeinde ihr 600jähriges Bestehen (1388-1988). Zu diesem Anlass wurde eine Festschrift herausgegeben, die von Mariechen Heitmann und Ernst Rundeshagen erstellt wurde. Am 14. und 15.09.2013 feierte unsere Gemeinde ihr 625jähriges Bestehen erneut mit einem Dorffest.
 
Die kommunalpolitischen Verhältnisse im Ort stellen sich aktuell wie folgt dar:
Bürgermeister ist Jürgen Rahn/CDU. Es gibt 13 Sitze in der Gemeindevertretung (5 SPD, 4 CDU, 4 FWG).
Mit der Kommunalwahl 2013 (26.5.) wird unsere Gemeinde zukünftig nur noch einen Wahlbezirk haben und die Gemeindevertretung dann aus 13 Gemeindevertretern gebildet. Es traten zur Wahl an: SPD, CDU und erstmals die am 08.03.2013 gegründete FWG BoHo (Freie Wählergemeinschaft Borstel-Hohenraden).
 
Mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 06.03.2015 wurde der Schützenverein Borstel-Hohenraden von 1904 e.V. per 31.03.2015 aufgelöst.
 

Trotz seiner Einwohnerzahl hat unsere Gemeinde eine doch stattliche Zahl Vereine zu bieten. Der älteste Verein ist der „Klub Gemütlichkeit von 1899“.

 
Gestern:
 
Die erste urkundliche Erwähnung von Borstel (Borstele) datiert aus dem Jahre 1388 (19.05): mittels eines Kaufbriefes (Anm.d.R.: heute sagt man wohl Kaufvertrag dazu) verkaufte der damalige Propst zu Hamburg, Bernd von Schauenburg, seinen Borsteler Hof an Bertram Scholdenfleth. 
 
Der heutige Name Borstel entstand über die Jahrhunderte von Borstelde, Borstele, Borstell, Borsteler und Barstell. Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Borstel stammt aus den altsächsischen Wörtern "bur" (Wohnstätte) und "stal" (Stelle oder Stätte). 
 
Die erste Nennung des Ortsteiles Hohenraden (Hohenrade) geht auf das Jahr 1638 zurück: in den Pinnebergern Amtsbüchern findet sich eine testamentarische Erklärung, in welcher ein gewisser Heinrich Beneke auf dem hohen Rade seinen Kindern aus 1. Ehe ihren Erbanspruch bescheinigt. Man nimmt allerdings heute an, das Hohenraden doch wesentlich älter ist. Bereits 1588 erscheint auf der Landtafel von Daniel Frese unter anderen Flurnamen nördlich und nordwestlich von Bostel und Bostelwolt die Bezeichnung Rad. Im Jahr 1688 heißt es in einer Urkunde "zum Hohenrade" und erst im 19. Jahrhundert wird der Ortsteil Hohenraden genannt. Der Name Hohenraden setzt sich zusammen aus dem Adjektiv "hoch" und dem niederdeutschen Hauptwort "Rode, rod, rot, roth", was soviel heißt wie Rodung. Es wird angenommen, dass im Laufe der Zeit in der neuhochdeutschen Sprache aus dem "o" ein "a" und ein "n" als Mehrzahlform angehängt wurde.
 
Geschichtlicher Hintergrund zur Zeit der ersten schriftlichen Nennungen der Dörfer Borstele und Hohenrade:
 
Von der ersten Besiedlung an gehörten die beiden Dörfer zur Grafschaft Holstein-Schauenburg, die im heutigen Schleswig-Holstein ganz Holstein bis an die Eider umfasste und zum Herzogtum Sachsen gehörte. Das Herzogtum Sachsen selbst war Teil des Deutschen Kaiserreiches. Durch Teilung der Familie Schauenburg entstand die Grafschaft Pinneberg.
 
Als Adolf VIII., welcher Schleswig und Holstein vereinigte, im Jahr 1459 starb, fielen die Herzogtümer durch Personalunion an den dänischen König Christian I. Die Grafschaft Pinneberg blieb noch bis zum Jahr 1640 selbständig.
 
Seit 1390 bestand die Grafschaft Pinneberg aus den Ämtern Pinnberg, Barmstedt, Hatzburg und Herzhorn. Das Amt Pinneberg selbst war unterteilt in vier Vogteien (Hausvogtei, Waldvogtei, Vogtei Uetersen, Vogtei Ottensen). Borstel-Hohenraden gehörte zur Hausvogtei.
 
Seit 1640 trug die Grafschaft Pinneberg den Namen "Herrschaft Pinneberg" und führte als ein unabhängiges Land der dänischen Krone ein Sonderdasein. Dennoch musste sie im Laufe der Zeit Gebietsverluste hinnehmen. So wurde zum Beispiel Altona im Jahr 1664 ausgegliedert.
 
Bis zum Ende der dänischen Zeit im Jahr 1864 ließ der König die "Herrschaft Pinneberg" von Drosten verwalten. Der Amtssitz der Drosten war Pinneberg. 
 

  
 

 

 

 
   

 

 


 

 

 
Borstel-Hohenraden

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So., 30.04.2017

14 - 17 Uhr

Grüner Bogen / Ecke Grotenkamp

 

 

 

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