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Neues Gutachten zum Kraftwerk Wedel benennt Gesundheitsgefahren

Veröffentlicht am 24.04.2020, 10:42 Uhr     Druckversion

Hölck: Umweltminister soll zügig reagieren

Schon seit dem Jahr 2015 sind Anwohner des Elbhochufers in unmittelbarer Nähe des Kohlekraftwerks Wedel besorgt über regelmäßigen Partikelausstoß des Meilers aus den 1960er Jahren. Zahlreiche Gutachten und Gegengutachten hat es schon gegeben, die Bürgerinitiative „Stopp! Kein Mega-Kraftwerk Wedel“ fordert seit Jahren, das Kraftwerk endlich stillzulegen. Nun gibt es ein neues Gutachten, das eindeutig zu belegen scheint, dass die ätzenden Partikel nicht nur den Lack von Autos beschädigen, sondern eine Gesundheitsgefahr darstellen. Wiederholt hatte sich auch schon der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, der Landtagsabgeordnete Thomas Hölck aus Haseldorf, in die Diskussion eingeschaltet und ein Reagieren seitens des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) angemahnt. Jetzt fordert er erneut Umweltminister Albrecht auf, sich zu dem neuen Gutachten zu äußern und gegebenenfalls Konsequenzen daraus zu ziehen.

Hölck: „In den Partikeln soll Aluminiumsulfat nachgewiesen worden sein. Dieser Gefahrenstoff wird als schwer augenschädigend eingestuft. Ich erwarte von dem grünen Umweltminister, dass er hier zügig reagiert.“

Homepage: SPD-Pinneberg


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