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Digitalisierung: Bund unterst├╝tzt Weiterbildung

Veröffentlicht am 27.01.2019, 21:46 Uhr     Druckversion

Rossmann (SPD) ruft kleine und mittlere Unternehmen auf, Angebote zu nutzen

„Mit dem Inkrafttreten des Qualifizierungschancengesetz von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil haben Beschäftigte seit dem 1. Januar 2019 umfassenden Zugang zur Weiterbildungsförderung der Bundesagentur für Arbeit, wenn sie vom digitalen Wandel betroffen sind oder sich in einem Beruf weiterbilden wollen, in dem Fachkräftemangel herrscht.“ Darauf hat jetzt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann aufmerksam gemacht. „Auch für die Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Firmen ist das ein gutes Angebot. Ich werbe daher auch bei uns im Kreis Pinneberg für diese neue Leistung.“

Die Unternehmen erhalten nach Größe gestaffelt bis zu 100 Prozent der Lehrgangskosten und bis zu 75 Prozent Lohnzuschuss. Engagieren sich die Sozialpartner in Sachen Weiterbildung, so wird dies unter bestimmten Voraussetzungen bei der Höhe der Zuschüsse positiv berücksichtigt. Weiterbildungs- und Qualifizierungsberatung werden Bestandteil des Beratungsangebots der Bundesagentur für Arbeit. Auf diese Beratung haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Recht.

„Diese Qualifizierungsoffensive ist auch ein wichtiger Schritt, um die Arbeitslosenversicherung zu einer stärker vorausschauend agierenden Arbeitsversicherung weiterzuentwickeln“, macht Rossmann deutlich, der als Bildungspolitiker dieses Ziel aktiv unterstützt. Der Vorsitzende des Bundestagsbildungsausschusses weist darauf hin, dass Unternehmen in der Regel umso weniger für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter tun, je kleiner sie sind. „Jeder zweite Kleinst- und jeder vierte Kleinbetrieb unterbreitet seinen Beschäftigten überhaupt kein Weiterbildungsangebot. Deshalb ist es gut, dass diese Firmen über das neue Gesetz für besonders stark gefördert werden“, betont Rossmann. Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten können über das Heil-Gesetz bis zu 100 Prozent der Lehrgangskosten und einen Zuschuss zum Lohn von 75 Prozent erhalten, solche mit unter 250 Arbeitnehmern immerhin bis zu 50 Prozent an Lehrgangkosten und Arbeitsentgelt. Bei noch größeren Firmen fallen die Zuschüsse geringer aus. Rossmann: „Für viele Unternehmen in unserer mittelständisch geprägten Wirtschaft im Kreis Pinneberg ist das ein interessantes Angebot.“

Da die Digitalisierung die Art und Weise verändert wie in Zukunft gearbeitet und produziert wird,  erhalte die Weiterbildungsförderung eine größere Bedeutung werden, ist der Abgeordnete überzeugt. „Es geht darum, auch in Zukunft qualifizierte Arbeitsplätze zu sichern. Und da der Arbeitsmarkt der Zukunft zunehmend von flexiblen Arbeitsformen geprägt sein wird, müssen Arbeitnehmer in kurzfristigen Beschäftigungsverhältnissen auch besser geschützt werden“, so Rossmann. „Die Angebote des Qualifizierungschancengesetzes sind ein wichtiger Baustein dafür, Arbeitslosigkeit zu verhindern, bevor sie entsteht.“

Homepage: SPD-Pinneberg


 
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