SPD-Barmstedt:

Die SPD-Kreistagsfraktion legt für den Doppelhaushalt Reformkonzept für die Jugendhilfe vor.

Veröffentlicht am 12.11.2018, 12:17 Uhr     Druckversion

Verbesserung der Qualität der Arbeit in den Kitas, Stabilisierung der Elternbeiträge, lebenspraktische Hilfen im Alltag verbessern, Spieliothek finanziell absichern

Ein Schwerpunkt ist die Verbesserung der Qualität der Arbeit in den Kitas. Bei der Ermittlung der Personalbemes-sung sollen statt 5 Tagen 15 Tage anerkannt werden. Der nicht ausreichende Ausgleich von Krankheitsfällen führt immer wieder dazu, dass Kita-Gruppen zusammengelegt werden müssen und die Gefahr der zeitweiligen Schlie-ßung von Kitas immer wieder droht.  „Die reale Anerkennung der Krankheitstage ist für die Vorsitzende des Ju-gendhilfeausschusses Helga Kell-Rossmann (SPD) kein Durchbruch bei der Personalausstattung, es kann aber wenigstens die aktuelle Not lindern. „Seit Jahren“ –so SPD Fraktionsvorsitzender Hannes Birke- „halten Land und Kreis die Eltern und das pädagogische Fachpersonal mit Versprechen auf die Zukunft hin“ Das Land will sich bis 2022 Zeit für eine umfassende Förderung der Kitas Zeitnehmen. Für die SPD muss dieses Hinhalten jetzt ein Ende haben. „Unser Vorstoß –so Kell-Rossmann-  ist finanzierbar und soll solange in Kraft bleiben, bis das Land die entsprechenden Fördermittel bereitstellen.

Die Beiträge für die Kinderbetreuungskosten der Eltern stabil zu halten, ist erklärtes Ziel der SPD. Geht es nach der SPD, soll die in der Satzung der Kreises vorgesehene  jährliche Angleichung an die Verbraucherpreise –für 2019/2020 zeichnet sich ein Anstieg um 2% ab- für zwei Jahre ausgesetzt werden.  „Wir haben“ –so Fraktionschef Hannes Birke- die ersten Schritte des Landes unterstützt, die Mittel zur Erhöhung der Kita-Förderung zu erhöhen, die zu einer Entlastung bei den Zuschüssen der Städte und Gemeinden geführt haben. Für die SPD sollte diese Entlastung zur Beitragsstabilität an die Eltern weiter gegeben werden. Zwingen kann der Kreis die Städte und Gemeinden nicht, er kann aber die satzungsmäßigen Voraussetzungen schaffen.

Das Projekt „Frühe Hilfen“, das präventiv lebenspraktische Hilfen im Familienalltag anbietet oder insbesondere junge Müttern unterstützt, soll mit zusätzlich 46.300,00 € gefördert werden. Die Familienbildungsstätten im Kreis, die Projektträger der „Frühen Hilfen“ sind, erhalten dann insgesamt 293.546,00 € Kreiszuschüsse. Nicht kompen-sierte Tarifsteigerungen und ein deutlicher Anstieg der Betreuungsfälle haben zur Halbierung der Sprechstunden und zur Einführung einer Prioritätenliste für die Beratungen geführt. Diese deutlichen Verschlechterungen des Angebotes soll –so Kell-Rossmann-  mit der erhöhten Förderung beendet werden. Die Betrieb  der „Spieliothek e.V“ soll für die nächsten Jahre mit einer Förderung von jährlich 24.500,00 € auf ein sicheres finanzielles Fundament gestellt werden. Das ist das Ziel des SPD-Antrages für den stationären und mobi-len Spieleverleih, der insbesondere in ländlichen Regionen des Kreises für Kinder- und Jugendliche ein gutes Freizeitangebot macht.

Homepage: SPD-Pinneberg


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