SPD-Barmstedt:

Rossmann wirbt für neue Bufdi-Stellen

Veröffentlicht am 26.11.2015, 16:33 Uhr     Druckversion

„Bundesmittel für Flüchtlingshilfe vor Ort nutzen“

„Ab sofort können sich Kommunen und Verbände um Bufdi-Stellen aus dem neuen Kontingent des Bundes für die Flüchtlingshilfe bewerben.“ Darauf hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann hingewiesen. „Wenn entsprechende Anträge eingehen, könnten wir im Kreis mit mehr als 30 der bundesweit 10000 neuen Stellen rechnen!“

Interessierte Städte und Gemeinden oder Wohlfahrtsverbände  können die neuen Einsatzplätze beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) oder bei den BFD-Zentralstellen anmelden. „Das Verfahren für das Programm von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig läuft seit wenigen Tagen. Schon ab Anfang Dezember 2015 können die ersten Bundesfreiwilligendienstleistenden in den Einsatzstellen begrüßt werden“, berichtet Rossmann. Die neuen Plätze aus dem Sonderprogramm „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ sollen zum Teil nach dem „Königsteiner Schlüssel“ verteilt werden, der für Schleswig-Holstein jeweils rund 3,4 Prozent des Gesamtvolumens vorsieht. Dabei soll zudem berücksichtigt werden, wie sich die tatsächliche Verteilung der Flüchtlinge darstellt. Rossmann: „Ich werbe sehr dafür, dass Städte und Gemeinden und Organisationen aus dem Kreis Pinneberg hier schnell aktiv werden. Wir haben eine großartige und breit aufgestellte Flüchtlingsarbeit im Kreis. Da können diese Stellen Entlastung und neue Impulse bringen.“

Besonders freut sich der Abgeordnete, dass mit dem Sonderprogramm sowohl das das Engagement für Flüchtlinge als auch das Engagement von Flüchtlingen unterstützt wird. „Außer für deutsche Freiwillige sind die Plätze auch offen für Asylberechtigte, Personen mit internationalem Schutz nach der Richtlinie 2011/95/EU und Asylbewerberinnen und Asylbewerber, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist“, so Rossmann. „Wir sollten das Potenzial, das Flüchtlinge mitbringen, nicht vernachlässigen. Dass Flüchtlinge selbst mit anpacken, ist für die Akzeptanz in der Gesellschaft und für ihre Integration wichtig.“

Bundesseitig ist das Programm, von dem Kommunen und Verbände jeweils zur Hälfte profitieren, vorerst bis Ende 2018 finanziert. Rossmann: „Derzeit haben wir in Schleswig-Holstein rund 1300 Bufdis, von denen mehr als fünf Sechstel unter 27 Jahre alt sind. Mit dem Schwesig-Sonderprogramm könnten noch einmal über 300 dazu kommen.“

Sämtliche praktischen Informationen und Formulare sind unter www.bundesfreiwilligendienst.de verfügbar.

Homepage: SPD-Pinneberg


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