SPD-Barmstedt:

SPD unterstützt Betriebsrat der Regio Kliniken

Veröffentlicht am 16.04.2015, 18:52 Uhr     Druckversion

Die Verhandlungen zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung für eine sozialverträgliche Regelung bei der Reorganisation des Dienstleistungsbereiches der Regio-Kliniken, gestalten sich schwierig. 350 Arbeitsplätze u.a. im Reinigungsbereich, des Patiententransportes, der Zentralküche sind akut gefährdet,  Die SPD Politiker hatten den Betriebsrat eingeladen, um sich aus „erster Hand“ über Ziele der Regio-Geschäftsführung bei der Reorganisation zu informieren.

 

Im Kern –so Herta Laages- geht es der Geschäftsführung darum, die hoch verschuldeten Kliniken bei den Personalkosten im Servicebereich zu entlasten. Sie verfolgten in den Verhandlungen hartnäckig die Kündigung der 350 Mitarbeiter/-innen. Ganz offensichtlich habe die Geschäftsführung das Ziel, einem Teil der Mitarbeiter/-innen nach der Kündigung einen Arbeitsplatz in einer anderen Servicegesellschaft mit deutlich geringerem Lohn anzubieten. Insbesondere für die älteren und langjährig Beschäftigten bedeute dies ein Einkommensverluste von bis zu 700,00 € monatlich.

 

Der Betriebsrat befürchtet zu Recht, dass bei dem sogenannten Arbeitsangebot in einer „Billig-Servicegesellschaft“ nur die Jüngeren mit niedrigem Lohnkostenniveau übernommen werden. Betroffen von einem solchen „Auswahlverfahren“ wäre in erster Linie ältere und langjährig Beschäftigte. Dabei geht es um 105 Mitarbeitern, die zwischen 50 und 61 Jahre alt sind und auf eine Betriebszugehörigkeit zwischen 30 und 40 Jahren zurückblicken können.

 

Sozialverträgliche Lösungen, wie beispielweise einen sogenannten Betriebsübergang, bei denen die Mitarbeiter/innen erworbene tarifliche Rechte für die Zeit ihrer weiteren Mitarbeit in der Gesellschaft erhalten bleiben, lehnt die Geschäftsführung ab.

 

Laages mahnte am Ende ihres Berichtes die Verantwortung des Kreises an, der mit rd. 25% an den Regio-Kliniken beteiligt ist.

 

„Auch wenn unser Einfluss als Minderheitsgesellschafter gering ist, -so Hannes Birke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion- „können wir als Kreis diese Auswüchse der Lohndrückerei und das „Abschieben“ von ältern Mitarbeiter-/innen in die Arbeitslosigkeit nicht hinnehmen.“ Die SPD wird im Hauptausschuss am nächsten Mittwoch den Landrat, als Mitglieder der Gesellschafterversammlung und Herrn Dr. Bremer, vom Kreis in den Aufsichtsrat entsandtes Mitglied, auffordern, sich gegen betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen und sich für eine Lösung im Sinne eines Betriebsüberganges einzusetzen. Insbesondere im Aufsichtsrat sieht Birke Möglichkeiten, die Absichten der Geschäftsführung noch zu stoppen. Voraussetzung sDie SPD Politiker hatten den Betriebsrat eingeladen, um sich aus „erster Hand“ über Ziele der Regio-Geschäftsführung bei der Reorganisation zu informieren.

 

Im Kern –so Herta Laages- geht es der Geschäftsführung darum, die hoch verschuldeten Kliniken bei den Personalkosten im Servicebereich zu entlasten. Sie verfolgten in den Verhandlungen hartnäckig die Kündigung der 350 Mitarbeiter/-innen. Ganz offensichtlich habe die Geschäftsführung das Ziel, einem Teil der Mitarbeiter/-innen nach der Kündigung einen Arbeitsplatz in einer anderen Servicegesellschaft mit deutlich geringerem Lohn anzubieten. Insbesondere für die älteren und langjährig Beschäftigten bedeute dies ein Einkommensverluste von bis zu 700,00 € monatlich.

 

Der Betriebsrat befürchtet zu Recht, dass bei dem sogenannten Arbeitsangebot in einer „Billig-Servicegesellschaft“ nur die Jüngeren mit niedrigem Lohnkostenniveau übernommen werden. Betroffen von einem solchen „Auswahlverfahren“ wäre in erster Linie ältere und langjährig Beschäftigte. Dabei geht es um 105 Mitarbeitern, die zwischen 50 und 61 Jahre alt sind und auf eine Betriebszugehörigkeit zwischen 30 und 40 Jahren zurückblicken können.

 

Sozialverträgliche Lösungen, wie beispielweise einen sogenannten Betriebsübergang, bei denen die Mitarbeiter/innen erworbene tarifliche Rechte für die Zeit ihrer weiteren Mitarbeit in der Gesellschaft erhalten bleiben, lehnt die Geschäftsführung ab.

 

Laages mahnte am Ende ihres Berichtes die Verantwortung des Kreises an, der mit rd. 25% an den Regio-Kliniken beteiligt ist.

 

„Auch wenn unser Einfluss als Minderheitsgesellschafter gering ist, -so Hannes Birke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion- „können wir als Kreis diese Auswüchse der Lohndrückerei und das „Abschieben“ von ältern Mitarbeiter-/innen in die Arbeitslosigkeit nicht hinnehmen.“ Die SPD wird im Hauptausschuss am nächsten Mittwoch den Landrat, als Mitglieder der Gesellschafterversammlung und Herrn Dr. Bremer, vom Kreis in den Aufsichtsrat entsandtes Mitglied, auffordern, sich gegen betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen und sich für eine Lösung im Sinne eines Betriebsüberganges einzusetzen. Insbesondere im Aufsichtsrat sieht Birke Möglichkeiten, die Absichten der Geschäftsführung noch zu stoppen. Voraussetzung sei ein gemeinsames Vorgehen der „Arbeitnehmerbank“ und der beiden „kommunalen“ Vertreter. Neben Dr. Bremer wäre das der Wedeler Bürgermeister Niels Schmidt.ei ein gemeinsames Vorgehen der „Arbeitnehmerbank“ und der beiden „kommunalen“ Vertreter. Neben Dr. Bremer wäre das der Wedeler Bürgermeister Niels Schmidt.

Homepage: SPD-Pinneberg


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