SPD-Barmstedt:

Tiemann verleiht nicht authorisierte Ehrennadeln des Kreises

Veröffentlicht am 06.03.2014, 14:45 Uhr     Druckversion

Die vom Kreispräsidenten B. Tiemann nach seiner Sprachregelung verliehenen Ehrennadeln des Kreises an verdiente Ehrenamtliche  sind  keine Ehrennadeln. Das stellt die Verwaltung in der Beantwortung einer Anfrage klar, die der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag an sie gestellt hatte. 

Birke ging es um die  Aufklärung, ob es sich bei der sogenannten Ehrennadel um eine offizielle Ehrung durch den Kreis handelt. Die Antwort der Verwaltung  – so Birk e- ist eindeutig:  „….es handele sich nicht um die Verleihung einer Ehrengabe oder eines Ehrenzeichnens des Kreises…“

 

Auch die Rechtfertigungsversuche des Kreispräsidenten, nachdem die „Nadelaffäre“ öffentlich geworden war, sind für Birke nicht mehr haltbar. Hatte Tiemann in seiner ersten öffentlichen Erklärung noch erklärt, „die Verleihung der Ehrennadel“ (sei) „mit dem Landrat abgesprochen“ und damit den öffentlichen Eindruck erweckt, er habe mit Zustimmung des Landrates gehandelt, stellt dieser fest: er sei „darüber informiert“ worden und habe dies „nicht als Verleihungsakt angesehen“.

 

Auch der Versuch, den zwei  Mitarbeiterinnen im Kreistagsbüro eine Mitverantwortung zu unterstellen ist kläglich gescheitert. Auf die öffentliche Erklärung des Kreispräsidenten,  die beiden seien auch der Ansicht gewesen, dass nur die Übergabe der Pin-Nadel (Nadel mit dem Symbol des Kreises ohne gesonderte „Ehrenausführung“)  bei besonderen Anlässen nicht angemessen sei, erklärt die Verwaltung: „ Eine Abstimmung mit dem Kreistagsbüro im Sinne einer Erörterung hat nicht stattgefunden.“

 

Auf die Frage, ob der Kreispräsident authorisiert gewesen sei, die Nadel als Auszeichnung des Kreises zu verleihen, ist die Antwort unmissverständlich: „Auch wenn der Anschein der öffentlicher Berichterstattung oder auch die Wortwahl des Repräsentanten selbst den Eindruck einer "Verleihung" befördert, lässt sich festhalten, dass es hierfür objektiv keine Grundlage gibt“.

 

Birke bedauert, dass der Kreispräsident sich nicht unmittelbar nach den ersten öffentlichen Vorwürfen für seine fehlerhaften Handlungsweisen entschuldigt hat.  Insbesondere die Ausgezeichneten, die eine unstrittige wertvolle ehrenamtliche Arbeit leisten, hätten diese entschuldigende Aufklärung erhalten müssen. Damit –so Birke- wäre  „Sache aus der Welt“ gewesen,  aber so Birke weiter, eine Entschuldigung könnte auch jetzt  noch erfolgen. 

Homepage: SPD-Pinneberg


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