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Schulsozialarbeit: Bundesregierung verweigert Fortsetzung der Förderung –

Veröffentlicht am 12.07.2013, 17:37 Uhr     Druckversion

Schulsozialarbeit: Bundesregierung verweigert Fortsetzung der Förderung –

SPD will Ausgleich durch den Kreis

 

Das kostet den Kreis rund 1,0 Mio € um das hohe Niveau der Schulsozialarbeit im Kreis Pinneberg zu halten, kritisiert der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Hannes Birke die Haltung der Bundes - CDU , die sich weigert, die Bundesförderung über das Jahr 2014 hinaus fortzusetzen.

 

 

Das sich der Bund mit insgesamt 400,0 Mio € überhaupt an der Schulsozialarbeit beteiligt, konnten Anfang 2011 die sozialdemokratisch geführten Bundesländern im Rahmen der Verhandlungen über das Bildungs- und Teilhabepaketes erreichen. Allerdings bestand der Bund auf eine Befristung der Förderung bis Ende 2013. Aus diesem „Topf“ erhielt der Kreis rund 1,0 Mio €.  

 

Der Versuch des mehrheitlich von SPD und Grünen geführten  Bundesrates im Mai diesen Jahres die Förderung der Schulsozialarbeit zu „entfristen“ und damit in eine Dauerhafte Förderung umzuwandeln, scheiterte schon vor der abschließenden Beratung im Bundestag. Die CDU Fraktion erklärte, dass sie eine „Entfristung“ ablehnen wird.

 

„Damit“ –so Hannes Birke- „hängt die Fortsetzung der Schulsozialarbeit auf dem bestehenden Niveau an 77 Schulen im Kreis in der Luft und die berufliche Zukunft von 73 in den Schulen tätigen Sozialarbeitern  ist ungewiss“. Für ihn ist eine  "eine echte Erfolgsgeschichte" nachhaltig gefährdet, da auch die Kreis CDU sich beharrlich weigert, für den jetzt eingetretenen Fall des Ausfalles der Bundesmittel die Finanzierung durch den Kreis zu übernehmen.

 

Derzeit sehe es zwar danach aus, dass auch 2014 noch Gelder aus dem Bundesprogramm flössen. Die sich bereits jetzt abzeichnende Unruhe bei Schülerinnen und Schüler – aber insbesondere bei den an den Schulen tätigen Sozialarbeiter muss –so sieht es Birke- mit der  erforderlich, Klarheit über den zukünftigen Umfang und das fachliche Niveau der Schulsozialarbeit  begegnet werden.

 

„Wir werden unmittelbar nach der Sommerpause im Kreistag erneut einen Antrag mit dem Ziel stellen, die landesweit vorbildliche Schulsozialarbeit im Kreis Pinneberg als Regelförderung langfristig zu erhalten und weiter zu entwickeln und zwar mit der ausdrücklichen Bereitschaft, die ausfallenden Bundesmittel zu kompensieren“, kündigt der SPD-Fraktionsvorsitzende an.

Homepage: SPD-Pinneberg


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