SPD-Barmstedt: Wir Sozialdemokraten fordern - bezahlbaren Wohnraum in Barmstedt schaffen!

Wir Sozialdemokraten fordern - bezahlbaren Wohnraum in Barmstedt schaffen!

Veröffentlicht am 17.03.2013, 14:20 Uhr     Druckversion

Schon auf dem Neujahrsempfang am 5. Januar haben wir als SPD Barmstedt gefordert, dass günstiger Wohnraum in Barmstedt erhalten bleibt und zukünftig  auch neue Wohnungen gebaut werden müssen. Das Problem der drohenden Wohnungsknappheit  betrifft eben nicht nur das bekannte Hamburger Umland, sondern zukünftig auch Barmstedt.

Der Verkauf von Wohnungen einer großen Wohnungsbaugesellschaft wird die Situation noch erheblich verschärfen können. Gerade ältere Bürgerinnen und Bürger, sowie Familien mit geringen Einkommen äußern uns ihre Sorgen über Mietsteigerungen.

Wir freuen uns deshalb sehr, dass Torsten Albig und die SPD geführte Koalition am 21. Januar in Kiel zusammen mit der Wohnungswirtschaft, sowie Haus & Grund und der Mieterbund eine Offensive für bezahlbares Wohnen gestartet haben. Die Offensive soll allen Bevölkerungsgruppen bezahlbaren Wohnraum in angemessener Qualität erhalten.

Leider wird das Thema in Barmstedt sehr emotional und mit vielen Beschuldigungen diskutiert. Mal wieder haben wir das Gefühl, dass Bürgerinnen und Bürger bewußt emotionalisiert und instrumentalisiert wurden. Wir freuen uns deshalb, dass sich die Anwohner  der Norderstraße kürzlich Sprecher „gewählt“ haben, welche die Diskussionsebene versachlichen werden.

Wir als SPD werden unnötige Diskussionen auf dem Rücken der Schwächsten der Gesellschaft nicht akzeptieren. Das Thema ist insbesondere vor dem Hintergrund steigender Mieten zu wichtig und für einige Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu existentiell als das wir eine Politik der Beschuldigungen oder Schnellschüsse zulassen werden. Also werden auch Investoren nicht Baupläne geändert bekommen, wie Sie es sich gerade wünschen, aber auch Anwohner nicht ihre eigene Kirchturmpolitik erfüllt bekommen.  

Das formelle Verfahren bezüglich der in Barmstedt diskutierten Wohnungenbaupläne eines Investors hat gerade erst begonnen. Im Zuge der weiteren Diskussionen, dass in der Stadt der Standort Norderstraße, aber auch weitere Standorte sehr sorgfältig geprüft werden. Auch muss sichergestellt sein, dass es am Ende wirklich bezahlbarer Wohnraum für Geringverdienerfamilien oder Bürgerinnen und Bürger mit geringer Rente entstanden ist. Im Zuge des gerade erst begonnen formellen Verfahrens werden wir als Sozialdemokraten genau auf die noch zu hörenden Belange der Anwohner, Ämter und Vereine achten.

Wir werden uns auf unserem jährlichen Stadtrundgang am 14.04. auch die Norderstraße vor Ort ganz genau anschauen und laden schon heute unsere drei Bürgermeisterkandidaten und die Bürgerinnen und Bürger ein, mit zu kommen. Vorher haben interessierte Zeit auf der Bauausschusssitzung  am 25.03. die weiteren Diskussionen zu verfolgen.


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