SPD-Barmstedt: Unsere Meierei bereitet Probleme!

Unsere Meierei bereitet Probleme!

Veröffentlicht am 08.03.2013, 18:26 Uhr     Druckversion

Bei dem Umzug der Meierei auf das alte Züchnergelände war unser Ortsverein unterschiedlicher Meinung. Die einen wollten das Gelände von Züchner aufleben lassen und die Meierei in der Stadt behalten. Die Anderen eine Ansiedelung der Meierei außerhalb der Stadt.

Heute sind wir fast alle für eine Lösung außerhalb der Stadt.Warum der Meinungswandel?

Der Hauptgrund ist der unterschätzte LKW Verkehr. Er belastet die unmittelbaren Nachbarn über alle Maßen. Auch die An- und Abfahrt zu und von der Meierei bereitet Verkehrsprobleme. Jeder kennt die Situation im verkehrsberuhigten Knotenbereich Kuhberg-Königstr. wenn die Milchlaster dort durchfahren. Oft scheinen die großen LKW´s sehr bedrohlich. Auch wenn sich die Fahrer Mühe geben vorsichtig zu fahren.

Auf unseren SPD Stadtrundgang an einem Sonntag fuhren innerhalb kürzester Zeit sieben Milchlaster auf das Meiereigelände. Bei einer von uns durchgeführten Zählung fuhren 213 LKW in der Zeit von 4.30 bis 22.00 Uhr von und zu der Meierei. Ein Drittel der Laster nahm den Weg über die Innenstadt!

Unsere Zählung hat belegt, es fahren mehr Milchlaster, als von den Betreibern angegeben, zur Meierei. Und das Gefahrenpotential durch die Milchlaster in der Innenstadt darf nicht verharmlost werden.

Zusätzlich gibt es weitere zwei Punkte, welche eine kritische Betrachtung der Meierei zulassen:

Seit Jahren verkümmert der Efeu an den Hallen. Von der Meierei nicht gewollt, wird alles daran gesetzt ein wachsen des Efeus zu verhindern.

Vom Kreis genehmigt und von der Stadt ablehnt ist die Grundwasserabnahme durch die Meierei. Sie fördert umsonst so viel Wasser wie ganz Barmstedt verbraucht.

Mit der Meierei müssen wir jetzt leben, aber wir erwarten:

Von der Geschäftsführung erwarten wir, dass mit der Grundwasserentnahme Schluss gemacht wird. Mittelfristig gefährdet dies die Wasserversorgung unserer Stadt. Selbstverständlich muss das Wasser bezahlt werden.

Vor den Auffahrten der Meierei könnte Flüsterasphalt eingesetzt werden, der den Lärm für die Anwohner etwas mindert.

Es wäre schön, wenn weniger Milchlaster durch die Stadt fahren. Etwas mehr reale Bemühungen der Geschäftsführung wären wünschenswert!

Fazit: Genug Gesprächsstoff für alle betroffenen Nachbarn, Bürger, Stadt, Politik und Meiereibetreibern. Wir fordern alle auf für eine Verbesserung zu sorgen!





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