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Mitgliederversammlung

MV des OV-Süd. (Im Restaurant Riva) Themen: 1)Was muss sich in NMS ändern? 2) In Würde alt werden.

18:30 Uhr, Neumünster

MV des OV-Süd. (Im Restaurant Riva) Themen: 1)Was muss sich in NMS ändern? 2) In Würde alt werden.

18:30 Uhr, Neumünster

24.10.2018 um 19 Uhr

Vereinstreff Ruthenberger SV
Am Ruthenberg 20 (ehemals Ruthenbergskamp)

 

Neumünster – Neue Horizonte
Zusammen. Sicher. Vorwärts.

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Haltungssysteme müssen den Tieren angepasst werden und nicht umgekehrt!

Veröffentlicht am 09.12.2017, 10:27 Uhr     Druckversion

Zur aktuellen Diskussion über die Neugestaltung der Kastenhaltung erklärt die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kirsten Eickhoff-Weber: 

Es muss schnellstmöglich geklärt werden, wie der Stall der Zukunft aussieht, damit die Schweinehalter in moderne, und dem Tierwohl besser entsprechende Ställe investieren können.
 

Das Bundesverwaltungsgericht hat im November 2016 klargestellt, dass die gängige Haltung von Sauen in Kastenständen gegen die Mindestbestimmungen in der Tierschutz- Nutztierverordnung verstößt und eine Revision des Urteils des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg abgelehnt. 

Auf der Fachebene wird zurzeit in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe diskutiert und um Übergangsfristen gerungen. Lösungen mit rahmengebenden Vereinbarungen zur ,,Neugestaltung der Kastenhaltung" sind in absehbarer Zeit wohl eher nicht zu erwarten. Das hat der Bericht des Landwirtschaftsministeriums in der heutigen Sitzung des Umwelt- und Agrarausschusses deutlich gemacht.

Das ist ein unhaltbarer Zustand zumal die Tiere heute anders aussehen als vor 20 Jahren.
Oftmals bestimmt nicht mehr der Landwirt die passenden Sauen für seinen Stall sondern Großfleischproduzenten bestimmen die Einheits-Genetik. Tierhaltungssysteme müssen den Bedürfnissen der Tiere angepasst werden und nicht die Tiere an die Haltungssysteme.

Hier muss schnellstmöglich geklärt werden, wie der Stall der Zukunft aussieht, damit die Schweinehalter in moderne, und dem Tierwohl besser entsprechende Ställe investieren können. Die Umsetzung muss mit den Tierhaltern abgestimmt werden. Gerade kleinere, regionale Betriebe brauchen dabei Planungssicherheit und zuverlässige Unterstützung. Hier muss auch die neue EU-Förderperiode in den Blick genommen werden. Die Bindung der Förderung allein an die Anzahl der Hektar wird den tierhaltenden Betrieben nicht gerecht. Wir brauchen eine Ausrichtung der Förderung am Tierwohl.
 

Homepage: Kirsten Eickhoff-Weber, MdL


 
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