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Veröffentlicht am 06.01.2019, 20:17 Uhr     Druckversion

Foto: Bloch, Habersaat

Neujahrsempfang 2019 in Reinbek

 

2018 ist es gelungen, einen Teil des Entscheidungsstaus der letzten Wahlperiode abzutragen. Sanierungen und Erweiterungen vieler Schulen in der Stadt sind beschlossen, und auch ein „Dauerbrenner“ konnte gelöscht werden: Es gibt den Beschluss zum Neubau der Feuerwache in Reinbek und zum Ort dieses Neubaus. Doch während man eigentlich nach so einem Jahr ruhige Weihnachtstage und vielleicht noch ein wenig Schreibtischaufräumen erwartet, blieb, so Reinbeks  Bürgermeister Björn Warmer, „uns das Feiern im Halse stecken“. Noch immer stecke ihm das Entsetzen des ersten Augenblicks in den Knochen, als Messungen ergaben, dass viele Räume im Schulzentrum am Mühlenredder mit Asbest belastet sind.

Warmer schilderte die Entwicklungen zum Jahresende und die Maßnahmen der Verwaltung, die nun Schadstoffmessungen in allen städtischen Gebäuden plant. „Ich hoffe, im Umgang mit Asbest wird es ein ‚vor Reinbek‘ und ein ‚nach Reinbek‘ geben, so der Bürgermeister, der für seine Informationspolitik wie auch für seine Rede insgesamt viel Applaus erhielt. Dabei vermochte er es geschickt, manche unbequeme Wahrheit so zu verpacken, dass die Adressaten sich dem Beifall dennoch anschließen konnten – etwa, als er von allen Bürgerinitiativen konstruktive Arbeit im Sinne der ganzen Stadt anmahnte.

Unter den Gästen beim Neujahrsempfang im Reinbeker Schloss war auch der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat, der sich über das Lob des Bürgermeisters für das Dorfgemeinschaftshaus Stemwarde freute – die Gemeinde Barsbüttel habe hier eine vorbildliche Gemeinschaftsentwicklung betrieben, fand Warmer. Martin Habersaat hatte an den entsprechenden Beschlüssen in der Gemeindevertretung Barsbüttel seinerzeit mitgewirkt. Auch Habersaat findet: „Wir werden uns im ganzen Land mit den Bauten befassen müssen, in denen Asbest verarbeitet wurde. Vor allem, solange es keine Erklärung für die Reinbeker Werte gibt.“Nach den Reden gab es viel Gelegenheit zur Diskussion des Gehörten und für Gespräche über politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Martin Habersaat und Jochen Bloch, BUND-Kreisvorsitzender in Stormarn, tauschten sich beispielsweise über die Notwendigkeit von Wohnungsbau bei geichzeitigem Umwelt- und Naturschutz aus.

Foto: Jochen Bloch und Martin Habersaat im Hofsaal des Schlosses Reinbek 

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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