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Wo bleibt die Wertschätzung von KiTa-Eltern?

Veröffentlicht am 20.03.2018, 13:04 Uhr     Druckversion

Karin Steffen

2016 wurde gegen den Willen der SPD und der KiTa-Eltern von den anderen Parteien eine dreistufige Erhöhung der Elternbeiträge zu den Kindertagesstätten beschlossen: Erst auf 25%, dann auf 28% und letztendlich auf 30% der Betriebskosten.


Diese letzte Anhebung steht jetzt im August 2018 an. Ich bin gerade als Mutter immer wieder erstaunt darüber, wie wir von den lokalen Politikern eigentlich betrachtet werden. Es heißt ja nicht: „Ach Mensch liebe Eltern, es tut uns wirklich leid, wir haben echt alles versucht, aber die Stadt schafft es einfach nicht, diese immensen Betriebskosten ohne eine Beitragserhöhung zu stemmen, bitte habt Verständnis dafür.“ Nein. Wenn wir unsere Kinder in eine KiTa geben, dann sind wir etwas Negatives, „ein Einnahmeverlust für die Stadt“ oder „das Loch in der Stadtkasse“. Bei den Grünen las ich vor einigen Tagen: „eine ungebremste Erhöhung der Schuldenlast“.

Ich entdecke da null Wertschätzung! Wir Eltern leisten jeden Tag mit viel Herzblut einen unverzichtbar wichtigen Beitrag für die Stadt und die Gesellschaft! Aber wenn es um die KiTa-Gebühren geht, werden wir in Bad Bramstedt behandelt wie Menschen zweiter Klasse und unsere Stimmen von der Politik ignoriert, unsere Meinung zählt einfach nicht.

Niedersachsen und Bremen schaffen die KiTa-Beiträge bald ab, Hamburg direkt nebenan hat das schon längst getan. Schleswig-Holstein will die Gebühren bis 2020 zumindest deckeln. Der Sozialminister hat die  Kommunen im Februar extra nochmal angemahnt, ein Zeichen zu setzen und die Beiträge stabil zu halten, bis das Konzept steht. Dafür bekommen die Kommunen demnächst auch Geld, einen noch unbekannten Betrag, den das Land zusätzlich und AUSSCHLIEßLICH zur Entlastung der Eltern zur Verfügung stellen wird. Was passiert mit diesem, unserem Geld, wenn die Gebühren trotzdem im August angehoben werden? In eine Qualitätsverbesserung fließt es jedenfalls nicht. Wird es dann zweckentfremdet und für andere Vorhaben ausgegeben, die der CDU und den Grünen wichtiger sind als wir KiTa-Eltern?

Wir reden hier über einen Betrag von jährlich 116.000€ wenn es um den Verzicht auf eine Beitragserhöhung geht. Neben den Geldern vom Land zur Entlastung der KiTa-Eltern erhält die Stadt dieses Jahr außerplanmäßig noch ca. 135.000€ aus dem Kommunalpaket und die Kreisumlage wird um 2% gesenkt. Eine andere Bildungseinrichtung in Bad Bramstedt bekam kürzlich ohne mit der Wimper zu zucken einen Millionenbetrag für ein Prestige-Projekt. Ob 100.000€ mehr oder weniger war bei der Abstimmung völlig egal. Nicht 1 Cent Fördermittel stehen zeitnah in Aussicht und das Projekt wird umjubelt, es lebe der Bildungsstandort Bad Bramstedt! Aber bei frühkindlicher Bildung hört der Spaß dann auf, da kann auf die letzte Anhebung der Gebühren natürlich nicht verzichtet werden, das sind wir der „Grünen Union“ wohl einfach nicht wert.
„Wir können uns den Verzicht nicht leisten, zumal die Stadt schon wieder 55 neue Plätze schaffen muss.“ Ganz vorwurfsvoll klingt das aus dem Munde vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Herrn Weiß.
Sorry, aber es ist doch wohl einzig und allein eine nicht vorausschauende Planung der Stadt, wenn „plötzlich“ die KiTa-Plätze fehlen, das ist doch nicht die Schuld von uns Eltern! Und trotzdem sollen wir das jetzt ausbaden? Ganz ehrlich, Wertschätzung für das, was wir KiTa-Eltern tagtäglich leisten, sieht wahrlich anders aus.


http://www.kn-online.de/Lokales/Segeberg/Ab-August-muessen-Eltern-in-Bad-Bramstedt-hoehere-
Gebuehren-fuer-Kita-Plaetze-zahlen

http://www.kn-online.de/Lokales/Segeberg/Bad-Bramstedt-Wie-teuer-werden-die-Kita-Plaetze
http://www.kn-online.de/Lokales/Segeberg/Kita-Beitraege-werden-in-Bad-Bramstedt-im-Augustwohl-
steigen

https://www.schleswigholstein.de/DE/Schwerpunkte/Kindertagesstaetten/kindertagesstaetten_node.html

Homepage: SPD Bad Bramstedt