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Die Landesgrenze soll im Alltag nicht stören

Veröffentlicht am 22.03.2017, 11:00 Uhr     Druckversion

Foto: Habersaat, Scholz, Lauterbach

Olaf Scholz sprach in Glinde über Chancen für Schleswig-Holstein und Hamburg

Die Zusammenarbeit von Schleswig-Holstein und Hamburg muss so gut sein, dass die Landesgrenze im Alltag der Menschen keine Rolle spielt. Das war eine der Kernaussagen des Abends mit Olaf Scholz im Bürgerhaus Glinde. Deutlich mehr als 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung des örtlichen Landtagsabgeordneten Martin Habersaat und der SPD Glinde gefolgt.

Sie erlebten einen gut aufgelegten Olaf Scholz, der nach einem Eingangsvortrag zu den Themen Familie, Bildung und Wirtschaft in einen Dialog mit dem Publikum eintrat und zahlreiche Fragen beantwortete.

Viele wirtschaftliche Chancen für Norddeutschland sieht Scholz durch die Energiewende gegeben. Im Projekt „Norddeutsche Energiewende 4.0“ (NEW 4.0) beispielsweise wollen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam zeigen, wie eine Gesamtregion mit 4,5 Millionen Einwohnern bereits 2035 zu 100 Prozent sicher und zuverlässig mit regenerativem Strom versorgt werden kann. Ein weiteres Thema hatte Martin Habersaat bereits in seiner Begrüßung umrissen: Die Versorgung der Menschen in Hamburg und im Hamburger Umland mit bezahlbarem Wohnraum. Nebenbei erzählte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, dass seine Eltern einst ihre erste gemeinsame Wohnung in Glinde hatten - beide waren aus Hamburg nach Stormarn gezogen. „Ein Beispiel aus den frühen 1970er-Jahren, dass wir gemeinsame Lösungen brauchen!“ Habersaat ist auch Vorsitzender des 2016 neu gegründeten Ausschusses zur Zusammenarbeit beider Länder.

Thema im Vortrag und bei vielen Fragen war auch die Bildungspolitik. Scholz zeigte sich zufrieden, dass Hamburg und Schleswig-Holstein ihre Schulsysteme in den letzten Jahren aufeinander abstimmen konnten. Auch das neue Gastschulabkommen sei ein Erfolgt und ein Schritt zu mehr Ehrlichkeit miteinander. Einen Schwerpunkt legte Scholz auf die berufliche Bildung. Der Vorteil Deutschlands vor den meisten anderen: „Unsere Unternehmen sind daran gewöhnt, für die Ausbildung Geld auszugeben.“ Die duale Ausbildung sei ein international beachtetes Erfolgsmodell. Fazit von Olaf Scholz mit Blick auch den Gastgeber: „Ich würde die gute Zusammenarbeit mit Torsten Albig und Martin Habersaat gerne fortsetzen.“

 

Links:

http://www.olafscholz.hamburg/main

http://www.new4-0.de/

 

Nächste Termine:

Britta Ernst, Bildungsministerin: 3.4., 19.00 Uhr, Alte Schule Wentorf

Ralf Stegner, Vorsitzender der SPD und der SPD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein: 5.4., 19.00 Uhr, Sachsenwald Hotel

Torsten Albig, Ministerpräsident: 26.4., 19.00 Uhr, Schloss Reinbek

 

Foto:

Martin Habersaat, Olaf Scholz und Frank Lauterbach (Glindes stv. Bürgermeister)

Fotografin: S. Habersaat, Rechte freigegeben

 

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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