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Bedingungsloses Grundeinkommen - kluger Fortschritt oder Traumtänzerei?

Veröffentlicht am 15.04.2015, 16:53 Uhr     Druckversion

Tribüne 2012

Tribüne e.V. lädt zum Diskussionsabend am 29. April ab 19.00 Uhr im Bürgerhaus Glinde

Seit einigen Jahren wird in Deutschland eine engagierte Debatte über Fragen der Zukunft der sozialen Sicherung geführt, in deren Mittelpunkt das Konzept eines Bedingungslosen Grundeinkommens steht. Gefordert wird es in sehr unterschiedlichen Ausprägungen von sehr unterschiedlichen Akteuren - von utopischen Sozialisten bis zum Budnikowsky-Geschäftsführer Cord Wöhlke.

. Die Hoffnung, damit die unterschiedlichen sozialen Sicherungssysteme durch ein einfaches, vermeintlich gerechtes Modell ersetzen zu können oder ein neues Fundament für unser Gemeinwesen zu bilden, hat dem Thema zu einer hohen politischen Relevanz verholfen. Dass das Bedingungslose Grundeinkommen nicht halten könne, was es verspreche, befand dagegen die Grundwertekommission der SPD, sah aber einige gemeinsame Anliegen zwischen sozialdemokratischer Sozialpolitik und den Konzepten des Bedingungslosen Grundeinkommens.  

 

Was hat es mit der Idee auf sich, die  sozialstaatliche Institutionen überflüssig machen soll? Welche Impulse kann sie für die Entwicklung unserer Gesellschaft liefern? Das möchte der Tribüne e.V. - Vorsitzende Martin Habersaat in lockerer Runde mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer, Mitglied der SPD-Grundwertekommission, Rainer Ammermann vom Hamburger Netzwerk Grundeinkommen und interessierten Gästen diskutieren. Tribüne e.V. lädt deshalb ein zum Diskussionsabend am 29. April ab 19.00 Uhr im Bürgerhaus Glinde. Martin Habersaat: „Die Idee des Vereins ist es, Probleme und Lösungsideen von verschiedenen Seiten zu betrachten und auch einmal gegen den Strich zu diskutieren. Ich freue mich auf einen bunten Abend, bei dem uns das sicher wieder gelingen wird.“

 

Der Verein „Tribüne – Vereinigung zur Diskussion der Probleme der modernen demokratischen Gesellschaft e. V." (abgekürzt „Tribüne e.V.") widmet sich gemeinnützig der Förderung und Pflege der staatspolitischen Bildung. Er will ein Diskussionsforum für gesellschaftliche und staatliche Probleme der Zeit schaffen. Der spätere Landtagsabgeordnete Alfred Schulz gründete den Verein gemeinsam mit Freunden und Weggefährten 1967 und war 44 Jahre lang, bis zu seinem Tod 2011, dessen Vorsitzender. Seine Nachfolge trat Martin Habersaat an, Landtagsabgeordneter für Stormarn-Süd und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.

 

 

Geplanter Ablauf:

 

19.00 Uhr: Begrüßung (Martin Habersaat)

19.10 Uhr: Offene Runde „Fragen an den Abend“

19.30 Uhr: Input Rainer Ammermann

19.45 Uhr: Input Dr. Nina Scheer

20.00 Uhr: Offene Diskussion, moderiert auch anhand der „Fragen an den Abend“

Ende gegen 21.00 Uhr

 

Archiv-Bild: Tribüne-Veranstaltung im Bürgerhaus Glinde zur Wissenschaftspolitik

(2012 mit Rolf Fischer, Martin Habersaat, Gerd Husung)

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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