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Gedenken der NS-Verfolgten – Kranzniederlegung auf dem Barmstedter Friedhof

Veröffentlicht am 29.01.2015, 07:45 Uhr     Druckversion

70ster Gedenktag der Befreiung von Auschwitz

Dieser Bericht über die Kranzniederlegung auf dem Barmstedter Friedhof vom 27.Januar steht im Licht der Rede von Bundespräsident Joachim Gauck vom 27. Januar 2015 und soll mit einem Zitat dieser Rede beginnen:

"Solange ich lebe, werde ich darunter leiden, dass die deutsche Nation mit ihrer so achtenswerten Kultur zu den ungeheuerlichsten Menschheitsverbrechen fähig war. Selbst eine überzeugende Deutung des schrecklichen Kulturbruchs wäre nicht imstande, mein Herz und meinen Verstand zur Ruhe zu bringen."

So fühlten und dachten sicherlich viele der vom Ortsverein der SPD-Barmstedt geladenen Gäste und Genossen, die zur Kranzniederlegung und Gedenken aller Opfer des NS-Regimes gekommen waren.

Stefan Bolln, Vorsitzender des Ortsvereins Barmstedt durfte neben Vertretern aller Fraktionen der Stadtvertretung besonders Herrn Matthäus Weiß als Vertreter des Verbandes Deutscher Sinti und Roma begrüßen.

Mit wenigen, klaren Worten mahnte Stefan Bolln an, dass wieder mit Angst und dubiosen Parolen Fremdenfeindlichkeit geschürt wird. Er machte klar, dass wir uns im Gedenken der Millionen Opfer des Holocaust mit aller Macht dagegen stellen werden. Ohne Erinnerung kann es keine Überwindung des Bösen geben und die so notwendigen Lehren für die Zukunft gezogen werden.

Auch Herr Matthäus Weiß fand sehr persönliche und bewegende Worte für die Unfassbarkeit der Gräuel, angetan den Familien der Sinti und Roma, von denen viele seit hunderten Jahren in Schleswig-Holstein leben. Er übergab Herrn Bolln eine zweibändige Chronik der Sinti und Roma, die dem Schrecken der NS-Zeit zum Opfer fielen. Diese beiden Bände wurden dem Bürgervorsteher, Herrn Christian Kahns übergeben, verbunden mit der Bitte einen würdigen, öffentlichen Platz für dieses Geschenk im Rathaus zu finden. Sie sollen uns alle daran erinnern ja sogar mahnen, dass wir nie mehr Projektionsflächen abgeben für jede Art von Ängsten, Stereotypen und Feindbildern. Dass wir uns geschlossen dagegen wehren und von Anfang massiv entgegentreten. Die Erinnerung an das Thema Holocaust können wir nicht hinter uns lassen, denn die Erinnerung daran ist unglaublich wichtig. Sie lehrt uns immer und immer wieder die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.

   

   

  

Homepage: SPD-Barmstedt


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